Auffahrunfall im Bareggtunnel sorgt für langen Stau auf der A1
Im Bareggtunnel auf der A1 ist es am Freitagabend zu mehreren Auffahrkollisionen gekommen. Verletzt wurde niemand, doch der Sachschaden ist hoch und der Verkehr kam zeitweise zum Erliegen.
(Keystone-SDA) Kurz vor 19 Uhr ereigneten sich im Tunnel in Fahrtrichtung Bern mehrere Auffahrunfälle, wie die Aargauer Kantonspolizei am Samstag mitteilte. Eine 36-jährige BMW-Fahrerin musste ihr Fahrzeug wegen des stockenden Feierabendverkehrs bis zum Stillstand abbremsen.
Die vier nachfolgenden Autofahrer im Alter zwischen 21 und 64 Jahren reagierten jedoch zu spät. Sie konnten nicht mehr rechtzeitig anhalten, was eine Kettenreaktion und mehrere Kollisionen auslöste.
Obwohl es heftig krachte, hatten die Beteiligten Glück im Unglück: Niemand wurde verletzt. Der finanzielle Schaden an den Fahrzeugen ist hingegen beträchtlich und beläuft sich laut Polizei auf mehrere zehntausend Franken.
Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Die vier fehlbaren Automobilisten wurden bei der zuständigen Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Tunnel zeitweise gesperrt
Der Unfall mitten im Feierabendverkehr führte zu massiven Behinderungen. Die Tunnelröhre in Richtung Bern musste für die Bergungsarbeiten und die Unfallaufnahme für über eine Stunde komplett gesperrt werden.
Im Anschluss konnte der Verkehr für eine weitere Stunde nur über den Überholstreifen an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Dies führte auf der wichtigen Ost-West-Achse zu grossen Zeitverlusten.