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Zürcher Uni kämpft um Lehrkräfte

In den nächsten vier Jahren wird ein Viertel aller Dozierenden der Uni Zürich pensioniert. Zusätzliches Personal wird wegen der steigenden Zahl von Studierenden nötig. Doch das Werben um die besten Wissenschaftler ist ein harter Kampf und kostet Geld.

Rund hundert Lehrstühle muss die Universität Zürich bis ins Jahr 2004 neu besetzen. Weil die Zahlen der Studierenden steigen, muss die Uni 50 bis 60 zusätzliche Stellen schaffen, vor allem bei den Wirtschafts-, Rechts-, und Geisteswissenschaften.

Wissenschaftler als Fussballstars

Das Werben um die besten Professorinnen und Professoren ist hart und teuer, der Konkurrenzkampf zwischen den Hochschulen um die besten Leute gross. Wie Fussballstars werden die besten Wissenschaftler umworben. Dabei spielt nicht nur der Lohn eine Rolle, sondern auch der ausgerüstete Arbeitsplatz.

Die Uni Zürich braucht mehr Mittel, um konkurrenzfähig zu bleiben: 10 Mio. Franken pro Jahr für die nächsten vier Jahre. Generell aber hat der Hochschulplatz Zürich gute Karten. «Wir bekommen in der Regel die Wissenschaftler, die wir wollen», erklärt Universitäts-Rektor Hans Weder.

Viele Abgänge auch an der ETH

Der Eidgenössischen Technischen Hochschule stehen in den nächsten Jahren ebenfalls viele Abgänge bevor. 20 bis 30 Abgänge (rund 8 Prozent) pro Jahr sind es. Auch hier sind zusätzliche Mittel nötig. Doch im Gegensatz zur Universität lockt die ETH noch mit einem anderen Mittel: Forschungsprojekte sollen vermehrt in Zusammenarbeit mit Privatfirmen zustande kommen.

swissinfo und Agenturen

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