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BÖRSENÜBERBLICK INTERNATIONAL

Dieser Inhalt wurde am 17. Mai 2010 - 07:32 publiziert

FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - SCHWÄCHER - Schwache Vorgaben aus Übersee dürften am deutschen Aktienmarkt zum Wochenstart für Verluste sorgen. Finspreads taxierte den Dax am Montagmorgen 0,42 Prozent tiefer bei 6.031 Punkten, nachdem der Leitindex in der Vorwoche noch ein Plus von 6 Prozent erzielt hatte. Neben der anhaltenden Sorge um die Finanzlage der Eurozone belaste auch der weiter schwache Euro, sagte ein Händler. Die europäische Gemeinschaftswährung notierte zuletzt auf dem tiefsten Stand seit vier Jahren. Die Übersee-Börsen liefern ebenfalls schwache Impulse: In Tokio fiel der Nikkei-225-Index auf ein Zweimonatstief und der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial büsste seit dem Xetra-Handelsschluss vom Freitag 0,75 Prozent ein. Die Terminagenda ist überschaubar. Neben den europäischen Autoabsatzzahlen für April dürften US-Konjunkturdaten am Nachmittag bewegen.
USA: - SCHWACH - Wachsende Sorgen um die europäische Wirtschaft haben die US-Börsen am Freitag deutlich in die Verlustzone gezogen. Zu den Kursverlusten trug auch bei, dass sich der von der Uni Michigan ermittelte US-Konsumklimaindex im Mai schwächer als erwartet aufgehellt hatte. Nach den starken Gewinnen vom vergangenen Montag verbuchte der Dow Jones Industrial Average (DJIA) binnen Wochenfrist noch ein Plus von 2,31 Prozent. Einem Börsianer zufolge geht an der Wall Street die Angst um, dass sich die europäische Schuldenkrise ausweiten und in den kommenden Wochen und Monaten noch intensiver auf die US-Märkte auswirken könnte. "Man muss sich vor Augen führen, dass sich die Entwicklung in Europa verlangsamen wird - zumindest vorübergehend", sagte ein Händler.
JAPAN: - SEHR SCHWACH - Der Nikkei-225-Index ist am Morgen auf den tiefsten Stand seit zwei Monaten gefallen. Börsianer begründeten das mit den schwachen Vorgaben der Weltbörsen vom Wochenausklang sowie dem massiven Rutsch des Euro. Dies heize die Sorgen um Weltwirtschaft weiter an, hiess es.
DAX 6.056,71 -3,12%
XDAX 6.092,84 -1,91%
EuroSTOXX 50 2.633,92 -4,71%
Stoxx50 2.421,43 -3,65%
DJIA 10.620,16 -1,51%
S&P 500 1.135,68 -1,88%
NASDAQ 100 1.907,10 -1,97%
Nikkei 10.224,36 -2,28%
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: - FEST - Am deutschen Rentenmarkt rechnen Experten auch zu Wochenbeginn mit weiteren Kursgewinnen. Die Skepsis über den Zusammenhalt der Eurozone dürfte die Investoren unvermindert in den sicheren Hafen deutscher Staatsanleihen treiben, heisst es im Morgenkommentar der HSH Nordbank. Mit fundamentalen Impulsen ist am Montag mangels Konjunkturdaten kaum zu rechnen. Den richtungsweisenden Bund-Future sieht die Landesbank im Tagesverlauf zwischen 126,35 und 127,15 Punkten.
Bund-Future 126,67 0,45%
T-Note-Future 120,13 0,30%
T-Bond-Future 122,66 0,51%
DEVISEN: - SCHWACH - Der Euro ist zu Wochenbeginn auf den tiefsten Stand seit April 2006 abgerutscht und setzte damit seinen dynamischen Abwärtstrend fort. Investoren sorgten sich weiter um die Schuldenkrise der Eurozone und dass Gegenmassnahmen die Konjunkturerholung bremsen werden, hiess es am Markt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagmittag auf 1,2492 (Donnerstag: 1,2587) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8005 (0,7945) Euro.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD1,2290-0,48%
USD/Yen 92,00-0,33%
Euro/Yen113,06-0,82%
ROHÖL - SCHWÄCHER - Der starke Dollar hat den US-Ölpreis zu Wochenbeginn unter die Marke von 70 Dollar gedrückt. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juni sank am Montagmorgen bis auf 69,82 US-Dollar. Zuletzt erholte sich WTI leicht und kostete mit 70,21 Dollar 1,40 Dollar weniger als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent sank um 1,33 Cent auf 76,60 Dollar.
WTI (NYMEX) 70,21 -1,40 USD (7:15 Uhr)
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PRESSESCHAU
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- Infineon verhandelt mit Intel über Verkauf seiner Handychip-Sparte; FTD, S. 3
- Google und Intel gründen TV-Plattform; FT, S. 17
- Versicherer Generali will faule Kredite kaufen; FTD, S. 1
- Prudential bereitet Kapitalerhöhung für AIG-Zukauf für heutigen Montag vor; FT, S. 1
- Permira und American Express bieten gemeinsam für Zahlungsabwicklungsgeschäft der RBS; FT, S. 1
- Voestalpine-Chef glaubt nicht, dass Eisenerz-Preise dauerhaft quartalsweise festgelegt werden; FT, S. 17
- Stark peilt Wechsel an Bundesbank-Spitze an; HB, S. 3
- Griechische Regierung will hart gegen Steuersünder vorgehen; Interview mit dem griechischen Premierminister; HB, S. 1, 4-6
- Staatsanwaltschaft sucht bei LBBW Beweise gegen Wiedeking; SZ, S. 21
- Beiersdorf plant Umsatzplus von mehr als drei Prozent; SZ, S. 18
- FDP-Mann Kubicki für zeitlich befristete Transaktionssteuer (Gespräch); Welt, S. 2
- Streit in Solarbranche: Unternehmen machen Front gegen Cadmium-Dünnschicht; Welt, S. 9
- Österreichs Finanzminister Pröll will Europäische Schuldenbremse; Welt, S. 3
- Top-Gehälter bei der Arbeitsagentur; Focus
- Wirtschaftsweiser Bofinger warnt vor überzogenem Sparen; Berliner Zeitung
- Bundesregierung gegen höhere Boni bei Commerzbank; Spiegel
- BMW will im Ausland um Personal werben; Automobilwoche
- Westerwelle kündigt strenge Regeln für die Finanzmärkte an; Focus
- Öffentliche Banken weisen Verdi-Tarifforderung zurück; Tagesspiegel
- Neue Vulkanasche: Deutsche Industrie will keine Staatshilfe; Wirtschaftswoche
- Bundesagentur will ohne Staatszuschüsse auskommen; Stuttgarter Zeitung
- Stoiber für neuen Euro-Vertrag; Passauer Neue Presse
- Heidelberg-Konzernchef erwartet wieder bessere Zeiten; Wirtschaftswoche
- Schnelles Internet auf dem Land in zwei Jahren; Frankfurter Rundschau
- Millionenstrafe für Ryanair - Passagieren nicht geholfen; La Republica
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