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Aufwand der parlamentarischen Arbeit

Im Rahmen der Ausarbeitung der Gesetzesvorlage hat die Firma Eco'Diagnostic aus Genf die Parlaments-Mitglieder zu ihrer Arbeit befragt und ein Gutachten verfasst.

Durchschnittlich wendet ein Ratsmitglied 56 Prozent seiner Gesamt-Arbeitszeit für die parlamentarische Tätigkeit auf. Dazu gehören Korrespondenz, Vorbereiten von Vorstössen, Sitzungen und Sessionen, aber auch das Studium von Dossiers.

83 Prozent der Parlamentarierinnen und Parlamentarier reduzieren deshalb ihre berufliche Tätigkeit, fast die Hälfte nimmt deswegen Lohneinbussen in Kauf. Für Zweidrittel der Frauen und 37 Prozent der Männer in den Räten wirkt sich die politische Tätigkeit negativ auf das berufliche Fortkommen aus.

Gerade 32 Prozent der Ratsmitglieder bezeichnen sich als «Milizpolitikerin oder -politiker», 47 Prozent sehen sich als «Halbberufspolitikerin oder -politiker» und 21 Prozent als «Berufspolitikerin oder -politiker».

Ständeräte (87%) und 78 Prozent der Nationalräte empfinden Einkommen und Entschädigung als ungenügend. Nationalräte und -rätinnen verdienen heute jährlich knapp über 56’000 Franken, sofern sie an allen Sitzungen teilnehmen. Etwas über 39’000 Franken erhalten sie zusätzlich als Spesenvergütung. Die Vertreterinnen und Vertreter der Kantone im Ständerat erhalten 64’800 plus 44’000 Franken.

80 Prozent der Parlamentarierinnen und Parlamentarier wünschen sich eine Unterstützung in Form von persönlichen Mitarbeitenden. Diese hat nun der Nationalrat bewilligt. Als Zweitrat wird darüber noch der Ständerat entscheiden.

Die Fragen von Eco’Diagnostic beantworteten Zweidrittel der Ratsmitglieder.

Rebecca Vermot

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