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Engagement für Geiselbefreiungen in Kolumbien

Trotz der Spannungen zwischen Bern und Bogota will sich die Schweiz weiter für Geiselbefreiungen einsetzen. Hat der Schweizer Vermittler Jean-Pierre Gontard jedoch das Vertrauen aller Parteien?

«Sein Mandat wird von allen Seiten anerkannt», gibt sich ein Sprecher des Aussenministeriums (EDA) überzeugt. Nicht kommentieren wollte er allerdings die Vorwürfe des kolumbianischen Verteidigungsministers Juan Manuel Santos, welcher Gontard Absprachen mit der FARC-Guerilla vorgeworfen hatte.

Gemäss der kolumbianischen Zeitung El Tiempo wird derzeit Gontards Rolle von hohen Regierungsvertretern unter die Lupe genommen. Der Grund sind Informationen, die auf dem Computer des getöteten Vizechefs der FARC, Raul Reyes, gefunden worden waren.

Danach soll Gontard in eine Geldübergabe verwickelt gewesen sein. Bern erklärte, diese Affäre gehe auf das Jahr 2000 zurück, als zwei Novartis-Mitarbeiter von der FARC entführt worden waren.

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