The Direct Democracy Storytelling
Spannende Vorstellungsrunde mit Exponentinnen und Exponenten in Sachen direkter Demokratie aus mittlerweile 20 Ländern – Tendenz weiter steigend. Von der Künstlerin aus den einsamen Wäldern Kanadas, der Professorin für Politikwissenschaften aus Südkorea über die jungen deutschen Aktivisten vom Demokratie-OmnibusExterner Link bis zum Kubaner, der seit über 50 Jahren im französischen Exil lebt.
Updates aus 15 Ländern – The Direct Democracy Storytelling-Workshop am #globfor16Externer Link mit @DanielSchilyExterner Link pic.twitter.com/UohpDwVgmqExterner Link
— Renat Künzi (@RenatKuenzi) 17. November 2016Externer Link
Daniela Bozhinova berichtet von einer Premiere: Am 6. November stimmten die Bulgarinnen und Bulgaren erstmals über drei Volksinitiativen ab. Eine gute Nachricht. Könnte man meinen. 1) «Abstimmung auf Verlangen»: Die Stimmbürger mussten die Abstimmungszettel im Stimmlokal verlangen. 2) Obwohl 3,5 Mio. Personen abstimmten – und alle Vorlagen zur Stärkung der direkten Demokratie klar annahmen, ist das Resultat nicht bindend. Der Grund laut Regierung: das erforderliche Quorum sei um 12’000 Stimmen verfehlt worden…. In Bulgarien ist der Anfang in Demokratie offensichtlich besonders schwer.
Beispiel für ein einfaches Vehikel (im wahrsten Sinn des Wortes) für politische Bildung: Mit einem weissen Bus hin zu den Bürgerinnen und Bürger fahren und mit ihnen über den Wert von Mitbestimmung sprechen: Von März bis Oktober 2016 tourten unter anderen Sofia, Simone und Leon durch Deutschland und sprachen mit Menschen aller Generationen über die Vorteile, wenn diese mitreden und mitbestimmen können.
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