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Schweiz will Verbot von Uran-Munition

Bundespräsident Moritz Leuenberger. Keystone

Die Schweiz will sich auf internationaler Ebene für das Verbot von Munition mit abgereichertem Uran einsetzen. Das hat Bundespräsident Moritz Leuenberger am Donnerstag (18.01.) am Rande eines Besuchs bei der UNO erklärt.

Die Schweiz werde sich im Herbst an einer Konferenz zur Revision des Abkommens gegen inhumane Waffen für das Verbot einsetzen, sagte Leuenberger im schweizerischen Presseclub in Genf. Bei diesem Thema könne man nicht warten, bis die Kausalität bewiesen sei: «Selbst wenn nur eine Möglichkeit besteht, müssen wir handeln.»

Mögliche verbündete Staaten wollte Leuenberger noch nicht nennen; man habe ja nun Zeit sich welche zu suchen. Der Bundespräsident erinnerte auch an das Engagement der Schweiz für das Verbot Personenminen.

Die von der Nato in Bosnien-Herzegowina und dem Kosovo eingesetzte Uran-Munition ist in Zusammenhang gebracht worden mit Krebserkrankungen von dort stationierten Soldaten.

swissinfo und Agenturen

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