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Seco-Prognose verdüstert sich

Die Rezession wird nach den Befürchtungen des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) die Schweiz härter und länger treffen als bisher angenommen. Abschwung herrsche auch 2010.

Vor der neuen Konjunkturprognose der Seco-Ökonomen gab Direktor Jean-Daniel Gerber einen bitteren Vorgeschmack auf das Kommende. «Ich kann jedoch schon heute sagen, dass das BIP dieses und nächstes Jahr stärker sinken wird, als wir bisher angenommen haben», sagte der Staatssekretär in der NZZ am Sonntag.

Das bedeutet, dass die Ökonomen des Bundes ihre Prognose für 2010 radikal nach unten korrigieren werden. Denn bei der letzten Vorhersage vom Dezember waren sie noch davon ausgegangen, dass die Schweizer Wirtschaft 2010 wieder um 1,0% wachsen wird, nach einem Rückgang des realen Bruttoinlandprodukts (BIP) um 0,8% im laufenden Jahr. Die neue Prognose wird am 17. März veröffentlicht.

Mit zeitlicher Verzögerung schlügen die Zahlen auch auf den Arbeitsmarkt durch, sagte Gerber weiter. Über die Notwendigkeit eines dritten Konjunkturstützungsprogramms, bei dem die Schuldenbremse ausser Kraft gesetzt werden müsste, will das Seco aber erst im Juni entscheiden.

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