VCS will Milliarden für ÖV
Da die Netze von Eisenbahn, Bus und Tram an Grenzen stossen, soll laut dem Verkehrs-Club der Schweiz die Hälfte der Treibstoffabgaben in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs fliessen.
«Der aktuelle Anstieg des Benzinpreises führt uns vor Augen, wie abhängig unsere Mobilität von der beschränkten Ressource Erdöl ist», sagte VCS-Zentralpräsidentin Franziska Teuscher bei der Vorstellung der Initiative «Für mehr öffentlichen Verkehr». Es sei deshalb ein zukunftsgerichtetes Signal, diesen zu stärken.
Die Initiative, über deren Lancierung die VCS-Delegierten am Samstag entscheiden, biete einen Ausweg aus den Finanzierungsproblemen für neue Projekte des öffentlichen Verkehrs.
Mit dem Begehren will der VCS gleich lange Spiesse zwischen Schiene und Strasse herstellen. Denn es sei über die politischen Grenzen hinweg unbestritten, dass der Bahnausbau und weitere Projekte zusätzliche Finanzmittel erforderten.
Laut VCS beläuft sich der Investitionsbedarf für die Bahn bis 2030 auf 14 Mrd. Franken. Bei einer Annahme der Initiative könnten schon im ersten Jahr der Anwendung 2014 rund 800 Mio. Franken aus den Treibstoffabgaben zur Verfügung stehen.
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