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Villiger empfängt Diplomaten

Bundespräsident Kaspar Villiger würdigte in seiner Rede vor seinen diplomatischen Gästen die Tätigkeit der UNO. Keystone

Der Bundespräsident hat das Diplomatische Corps zum traditionellen Neujahrsempfang begrüsst. In seiner Rede sprach er gegen das Insel-Denken an.

Bundespräsident Kaspar Villiger hatte am Donnerstag ein hartes Programm: Er begrüsste in der Wandelhalle des Nationalrats Diplomatinnen und Diplomaten von rund 100 ausländischen Vertretungen. Insgesamt empfing er an die 200 Personen und offerierte ihnen anschliessend einen Apéritif.

Wie schon angekündet, verlangte Villiger von den Diplomaten keinen Frack als Kleidung. Diese Tradition hatte sein Vorgänger, Moritz Leuenberger, vor einem Jahr abgeschafft.

UNO-Lanze gebrochen

«Es ist Zeit, dass wir auch international voll mitbestimmen», sagte Villiger in seiner Rede. Die Schweiz sei keine Insel, meinte er weiter in seiner Ansprache, die er in Deutsch, Französisch und Italienisch hielt. Wer dies vor dem 11. September gedacht habe, tue dies inzwischen kaum mehr. Trotzdem sei auch ein Kleinstaat den Einflüssen von aussen nicht hilflos ausgesetzt.

In der UNO würden schon seit Jahrzehnten Menschenrechte durchgesetzt, Konflikte entschärft, Hunger überwunden und Umweltzerstörung verhindert. In der UNO mitzugestalten sei würdiger, besser und wirksamer, als die gefällten Entscheide lediglich zu erleiden.

Rosswagen mit Burgern

Vor dem Austausch der Grussadressen mit dem Diplomatischen Corps hatte Villiger die Spitzen von Kanton, Stadt und Burgergemeinde Bern empfangen.

Diese waren traditionsgemäss in offenen Landauern vorgefahren. Anwesend waren auch Nationalratspräsidentin Liliane Maury Pasquier und Ständeratspräsident Anton Cottier.

swissinfo und Agenturen

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