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Olten (awp/sda) - In den Geschäftsräumen von swissnuclear in Olten SO ist am Donnerstagmorgen eine Briefbombe explodiert. Dabei wurden zwei Frauen verletzt. Sie mussten ins Spital gebracht werden.
Eine der Frauen erlitt Verletzungen an Armen und im Brustbereich, die andere Frau beklagte sich nach der Explosion über Gehörprobleme. Es habe einen "rechten Knall" gegeben, sagte Urs Eggenschwiler, Mediensprecher der Kantonspolizei Solothurn, gegenüber Journalisten in Olten.
Wie schwer die Frauen verletzt sind, konnte er nicht sagen, allerdings schweben sie nicht in Lebensgefahr. Im Büro im vierten Stock des Gebäudes hätten sich noch drei weitere Personen befunden, die jedoch nicht verletzt worden waren.
Die Briefbombe sei in einem dicken Umschlag und mit der Adresse von swissnuclear versehen gewesen, sagte Eggenschwiler weiter. Der Umschlag sei handschriftlich adressiert gewesen. Die Explosion habe sich kurz nach 8 Uhr ereignet. Im Büro herrsche nun eine "riesige Unordnung".
Wer hinter dem Anschlag steckt, ist derzeit noch unklar. "Wir schauen in alle Richtungen und folgen allen Hinweisen", sagte Eggenschwiler. Auch der Wissenschaftliche Dienst der Kantonspolizei Zürich wurde hinzugegezogen.
Als die Polizei kurz nach 8 Uhr alarmiert wurde, ging sie davon aus, dass die Bank UBS betroffen war, die sich im selben Gebäude befindet. Erst danach stellte sich heraus, dass die Briefbombe in den Büroräumlichkeiten von swissnuclear explodiert war.
Swissnuclear ist die Fachgruppe Kernenergie von swisselectric. Swisselectric ihrerseits ist eine Organisation der grossen Schweizer Energiekonzerne. Sie setzt sich aus den Mitgliedern Axpo, Alpiq und BKW zusammen. Die Organisation wollte sich auf Anfrage nicht zum Anschlag äussern.
Swissnuclear setzt sich nach eigenen Angaben für den sicheren und wirtschaftlichen Betrieb der Atomkraftwerke in der Schweiz ein.
cf

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