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CH/FINMA untersucht mögliche Meldepflichtverletzungen in Sachen sia Abrasives

Dieser Inhalt wurde am 18. November 2009 - 19:30 publiziert

Zürich (awp) - Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA führt eine Untersuchung wegen möglicher Meldepflichtverletzungen im Zusammenhang mit einem namhaften Beteiligungsaufbau an der sia Abrasives Holding AG durch. In diesem Zusammenhang habe sie ein Verfahren gegen den Investor Giorgio Behr und andere eröffnet, teilte die Behörde am Mittwoch mit.
In einem zweiten Verfahren klärt die FINMA die Rolle der Bank am Bellevue ab, die den Beteiligungsaufbau möglicherweise unterstützt hatte. Hintergrund des Verwaltungsverfahrens gegen Giorgio Behr und andere sei eine Offenlegungsmeldung vom 1. April 2008, wonach eine Investorengruppe um Giorgio Behr 163'500 Namenaktien an sia Abrasives, entsprechend 21,8% der Stimmrechte, gehalten habe, heisst es weiter.
Im Rahmen der bereits seit Januar 2009 laufenden Untersuchung hat die FINMA bereits im Juni 2009 ein Verwaltungsverfahren gegen die Bank am Bellevue eröffnet und bei der Bank einen Untersuchungsbeauftragten eingesetzt. Hintergrund der Massnahme sei die Vermutung gewesen, dass die Bank Giorgio Behr und anderen im Zusammenhang mit dem Beteiligungsaufbau unterstützt habe, so die FINMA.
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