CSL Behring baut in Bern weniger als zehn Prozent der Stellen ab
Der australische Pharmakonzern CSL Behring hat an seinem Standort in Bern weniger als zehn Prozent der Stellen abgebaut. Das teilte der Konzern am Donnerstag mit.
(Keystone-SDA) Im Februar war bekannt geworden, dass das Unternehmen einen Stellenabbau plant. Die Berner Tamedia-Publikationen nannten eine Zahl von rund 180 Arbeitsplätzen, die bedroht sein dürften, also rund zehn Prozent des Personalbestandes.
CSL Behring schrieb in einer Mitteilung vom Donnerstag, dass der Transformationsprozess abgeschlossen sei und das Unternehmen «seine langfristige Wettbewerbsfähigkeit gestärkt und den Standort für die Zukunft ausgerichtet» habe.
Im Rahmen des Veränderungsprozesses seien mehr als 100 neue Positionen geschaffen worden, wodurch viele Mitarbeitende innerhalb des Unternehmens in neue Funktionen gewechselt hätten. «Dank des grossen Engagements aller Beteiligten am Standort konnte der Stellenabbau auf weniger als 10 Prozent der Belegschaft begrenzt werden», hiess es in der Mitteilung. Genauere Zahlen gab der Konzern nicht bekannt.
Später präzisierte eine Sprecherin des Unternehmens auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, dass die Zahl der Arbeitsplätze «unter 180» liege. Genauere Angaben machte sie nicht. Weitere Abbaurunden seien zudem nicht geplant.
Der CSL-Behring-Standort Bern sei einer der grössten industriellen Arbeitgeber der Region und bleibe einer der weltweit wichtigsten Produktionsstandorte des Konzerns.