Auslandschweizer drängen auf E-Voting
Nur wenn elektronisch gewählt und abgestimmt werden kann, können Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer ihre politischen Rechte effektiv wahrnehmen, ist die Auslandschweizer-Organisation (ASO) überzeugt.
Nach den eidgenössischen Wahlen vom Herbst 2007 hatten sich viele im Ausland lebende Schweizerinnen und Schweizer über Schwierigkeiten beschwert, wie es im neusten ASO-Newsletter heisst.
Namentlich kritisiert wurde verspätetes Eintreffen der Unterlagen, falsche Sprachversionen, unvollständige Unterlagen oder sogar das Streichen aus dem Stimmregister.
ASO-Vertreter haben im Mai die Staatspolitische Kommission des Nationalrats informiert und auf die Einführung des E-Votings gedrängt, da die heutige Situation nicht länger haltbar sei.
Die Landsleute im Ausland müssten ihre politischen Rechte genau gleich wie die Inlandschweizer wahrnehmen können, verlangt die ASO.
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