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Basel eilt mit Startsieg davon

Die Basler hatten den Fuss näher am Ball. Keystone

Der FCB ist der grosse Gewinner beim Start zur NLA-Finalrunde. Der Wintermeister setzte sich in Lugano mit 5:2 durch und profitierte vom 2:2-Remis von GC in St. Gallen.

Der Vorsprung des FCB auf seine Verfolger beträgt bereits fünf Punkte. Mit dem 2:0 beim FCZ hat Servette zu den Grasshoppers aufgeschlossen. Mit dem deutlichen 4:0 über Sion sind die Young Boys punktemässig zu Lugano und St. Gallen aufgerückt und mischen bei der Vergabe der UEFA-Plätze munter mit.

Torreigen in Lugano

17 Tore fielen in den vier Startspielen zur NLA-Finalrunde. Sieben Treffer wurden alleine den 6700 Zuschauern im Cornaredo vorgesetzt.

Basels Erfolg in Lugano fiel nicht derart überzeugend aus, wie das Ergebnis vermuten lässt. Bis zur 43. Minute lag die Mannschaft von Trainer Christian Gross nach einem Freistosstor von Bruno Sutter mit 0:1 in Rückstand, ehe Murat Yakin und Koumantarakis kurz vor der Halbzeit innert einer knappen Minute das Blatt mit zwei Toren wendeten.

Die Entscheidung fiel innert fünf Minuten in der zweiten Halbzeit. In dieser Phase fielen drei Tore, und das erneut unbeherrschte Lugano spielte nach Platzverweisen für Gaspoz (zwei Verwarnungen) und Rota (grobes Foul an Hakan Yakin) nur noch mit neun Mann.

Der Ex-Luganesi Christian Gimenez sicherte mit seinen Saisontoren 22 und 23 den wichtigen Auswärtsieg der Basler und traf im dritten Spiel erstmals gegen seinen Ex-Verein.

GC hatte Glück mit unentschieden

Titelverteidiger Grasshoppers war mit dem 2:2 bei der Rückkehr von Trainer Marcel Koller im Espenmoos gut bedient. Die erstmals von Gérard Castella betreuten St. Galler dominierten über weite Strecken die intensive und offensiv geführte Partie vor 11’300 Zuschauern und zeigten erfrischenden Kombinations-Fussball.

Imhofs Hechtköpfler nach Freistoss-Flanke von Jairo und Ganes gefühlvoller Heber nach einem Pass in die Tiefe von Di Jorio sorgten zweimal für einen Vorsprung. Der Brasilianer Eduardo, der schon im Cup in Yverdon bei seinem Einstand getroffen hatte, und der überragende Individualist Nuñez mit seinem 18. Saisontor glichen zweimal aus. Beide Mannschaften offenbarten Schwächen in der Abwehr.

Servette wieder fit

Fünf Tage nach dem 0:3 in Valencia im UEFA-Cup zeigte sich Servette gut erholt. Obwohl sieben Stammspieler fehlten, setzten sich die Genfer beim FC Zürich problemlos mit 2:0 durch.Beide Treffer schoss der Internationale Alex Frei und schraubte sein Saisontotal auf zehn Treffer.

YB früh in Führung

Auch Sion war bei YB in Bern chancenlos. Eigenfehler brachten die Walliser frühzeitig ins Hintertreffen. U21-Torhüter Beney war vor allem in der Startphase zu nervös, verschuldete einen Penalty und einen Freistoss im eigenen Strafraum, was sich die Berner zu Nutzen machten.

Tikva, Wardanjan, Descloux und der erst 16-jährige Johann Vonlanthen trafen für Aufsteiger YB, das die Finalrunde völlig unbelastet bestreiten kann.

swissinfo und Agenturen

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