Bundesrätin Metzler setzt sich für grenzüberschreitende Polizeiarbeit ein
Bundesrätin Ruth Metzler hat an der Innenministerkonferenz in Bukarest einen europäischen Kodex zur grenzüberschreitenden Polizeiarbeit angeregt. Moderne Ermittlungsmethoden müssten auch über die Grenzen hinweg angewendet werden.
Dazu brauche es aber klare rechtsstaatliche Grundlagen, die in einem speziellen Übereinkommen des Europarates zusammengefasst werden könnten, sagte Metzler laut einer EJPD-Mitteilung vom Freitag (23.06.). Bisher fehle ein eigentliches Rechtsinstrument für die polizeiliche Kooperation. A
Als Nicht-Mitglied der EU sei die Schweiz vom Schengener Übereinkommen ausgeschlossen und deshalb an einer Zusammenarbeit mit der EU und der Europol interessiert. Mit den Nachbarländern habe die Schweiz separate Polizeiabkommen geschlossen.
Aber auch die Kooperation mit den anderen Staaten gelte es befriedigend zu regeln, sagte die Vorsteherin des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements (EJPD) laut Redetext. Metzlers Idee wurde in die Resolution der zweitägigen Innenministerkonferenz aufgenommen.
swissinfo und Agenturen
In Übereinstimmung mit den JTI-Standards
Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!
Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch