CSIO Schweiz in Luzern: Urs Fäh erreicht dritten Platz
Weltmeister Rodrigo Pessoa gewinnt am Samstag (03.06.) auf Bianca das Generali-Jagdspringen vor dem Saudi Kamal Bahamdan auf Olympic Dream. Der Olympia-Fünfte Urs Fäh auf seiner inzwischen 14- jährigen Stute Jeremia wurde als bester Schweizer Dritter.
Über Mittag hatte Pessoas Verlobte, die Kalifornierin Keri Potter, auf Green Pearl bereits die Youngster-Tour im Stechen gewonnen und ihren zweiten CSIO-Sieg auf der Allmend realisiert. Die Amerikanerin aus San Diego bewies damit, dass sie nicht nur als Statistin des «Pessoa-Clans» mit Champion Rodrigo, Papa und Teamchef Nelson (65) und den Equipen von Brasilien und Saudi- Arabien im Tross nach Luzern gereist ist.
Keri Potter, deren reiterliche Fortschritte seit ihrer Liaison mit Rodrigo augenscheinlich sind, hatte in Luzern aber nicht nur Glücksmomente. Nach ihrem Erfolg in der GP-Qualifikation am Donnerstag verletzte sich ihr Pferd Del Mar mit einem Ballentritt am linken Vorderbein. Keri war der Verzweiflung nahe. Cheftierarzt Markus Müller konnte sie beruhigen und gab dem Pferd Schmerzmittel. Eine rund zweiwöchige Turnierpause ist aber unungänglich.
Am frühen Samstag Abend setzte sich die Pechsträhne der Keri Potter mit Lord Continuet fort. Die Kalifornierin stürzte und hinkte mit schmerzverzerrtem Gesicht vom Platz. Glück und Pech liegen halt auch in der wechselvollen Turnierszene nahe beieinander.
Rodrigo selbst nahm die Hoch und Tiefs Verlobten gelassen: «Auch ich habe schon manche Rückschläge erlebt. Man kann nicht immer auf der Sonnenseite des Lebens stehen und gewinnen.» Er kann gut reden. Sämtliche Turnierveranstalter reissen sich um ihn, er hat mehrere Spitzenpferde in seinem Beritt und versteht sein Metier. Der überlegene Sieg im Jagdspringen am CSIO Luzern brachten ihm weitere 6000 Franken ein.
swissinfo und Agenturen
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