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Daviscup: Schweizer sichern sich den Klassenerhalt überlegen

Mit dem abschliessenden Sieg von Lorenzo Manta gewann die Schweiz alle Spiele gegen Weissrussland. Keystone

Am Sonntag (23.07.) gewannen Michel Kratochvil und Lorenzo Manta auch die beiden nun schon bedeutungslos gewordenen Schlusseinzel und erhöhten die Schweizer Bilanz im Daviscup-Turnier gegen Weissrussland auf 5:0.

Das Schweizer Daviscup-Team spielt somit 2001 zum siebten Mal hintereinander in der Weltgruppe der besten 16 Nationen.

Für ein Novum in der 77-jährigen Schweizer Daviscup-Geschichte sorgte am Sonntag Debütant Michel Kratochvil (ATP 103). Der Berner deklassierte den nicht sonderlich motivierten weissrussischen Ersatzspieler Alexander Schwets (ATP 199) in 46 Minuten 6:0, 6:0. Es war das erste Mal überhaupt, dass ein Schweizer im Daviscup ohne Gameverlust blieb. Anschliessend kam Lorenzo Manta (ATP 174) mit 7:6 (7:0), 6:1 gegen Wassili Kaschera (ATP 1087) zu seinem ersten Sieg im fünften Daviscup-Einzel.

2001 wieder mit Rosset?

Ein Daviscup-Jahr mit viel unsäglichem Theater, namentlich wegen des bemühenden Streits zwischen Hlasek und Rosset, hat nun doch noch ein versöhnliches Ende genommen. Dennoch besteht nun Handlungsbedarf, kann sich doch die Schweiz ein zweites derartiges Jahr nicht erlauben. René Stammbach wird während des US Open Gespräche mit allen potenziellen Spielern führen, um frühzeitig zu wissen, ob sie (auch) 2001 spielen werden.

Der Daviscup-Chef hat dabei das klare Ziel, auch Rosset ins Team zurückzuholen, wohlwissend, dass vorderhand nur mit dem Genfer Grosserfolge möglich sind. Stammbach liess allerdings keine Zweifel daran offen, dass Swiss Tennis auch weiterhin an der eingeschlagenen Strategie mit Jakob Hlasek auf dem Captainstuhl festhalten wird: «Jakob hat einen sehr guten Job gemacht.»

Falls die Probleme behoben werden könnten, hätte die Schweiz im nächsten Jahr durchaus erfreuliche Perspektiven. «Wir können mit einer günstigen Auslosung sicher die Halbfinals oder noch mehr erreichen», meinte Federer. Die Auslosung für den nächsten Wettbewerb wird am 7. September beim US Open vorgenommen.

2001 hätte die Schweiz gegen die USA, Spanien, Schweden und Frankreich Heimrecht, gegen Tschechien, Russland, Brasilien, Deutschland, Australien, Rumänien, Holland oder Marokko gäbe es Auswärtsspiele, gegen die Slowakei oder Ekuador müsste das Los entscheiden.

swissinfo und Agenturen

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