Federer nur mit Mühe in die dritte Runde
Der Weltranglisten-Zweite Roger Federer hat beim French Open erst nach hartem Kampf ein Aus in der zweiten Runde abgewendet. Mit viel mehr Mühe als erwartet zog er damit in die 3. Runde ein.
Der 27 Jahre alte Baselbieter befand sich in arger Schieflage, ehe er sich gegen José Acasuso doch noch 7:6 (10:8), 5:7, 7:6 (7:2), 6:2 durchsetzte.
Dass Federer den Matchball «schon» nach 3:25 Stunden verwerten würde, hätte rund 45 Minuten vorher wohl niemand erwartet. Acasuso führte im dritten Satz mit 5:1 und schien angesichts der Doppelbreak-Führung dem Satzvorsprung sehr nahe.
Der Argentinier, Nummer 45 der Weltrangliste, konnte einen Satzball aber nicht verwerten, und so kämpfte sich Federer bis hin zum Gewinn des Tiebreaks zurück. Verständlich, dass danach der Widerstand gebrochen war, hatte doch Acasuso schon im ersten Durchgang vier Satzbälle nicht nutzen können.
Der grossgewachsene Acasuso forderte Federer alles ab und zeigte nur selten Ansätze zu einem «Zitterhändchen». Der Weltranglisten-Zweite tat sich hingegen mit dem Finden des Rhythmus‘ lange schwer und retournierte vor allem ungewohnt schlecht.
Federer war sich nach der Partie der überstandenen Gefahr bewusst: «Die ersten drei Sätze hätten in beide Richtungen gehen können.»
Nächster Widersacher des Baselbieters ist am Samstag Lokalmatador Paul-Henri Mathieu oder der eher unbekannte Spanier Pablo Andujar.
Das French Open in Paris ist das einzige Grand-Slam-Turnier, das Federer noch nicht gewonnen hat.
swissinfo.ch und Agenturen
In Übereinstimmung mit den JTI-Standards
Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!
Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch