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Finalissima gegen Italien

Gegen die Azzurri könnte es auch so dramatisch zugehen wie beim Spiel gegen England . Keystone

Gelingt den Schweizer Nachwuchs-Fussballern im dritten EM-Spiel am Mittwoch gegen Italien die Halbfinal-Qualifikation? Der St. Jakob-Park in Basel ist ausverkauft.

Die Schweizer U21-Nationalmannschaft kann knapp zwei Wochen nach dem sensationellen EM-Titel der U-17-Auswahl gegen Italien einen weiteren Meilenstein setzen. Mit einem Sieg stünden die helvetischen Junioren bei ihrer ersten EM-Qualifikation sogleich im Halbfinal.

Im Basler St. Jakob-Stadion wird das Fan-Verhältnis anders aufgeteilt sein als am Pfingstmontag in Zürich. Die U21-Nati kann mit der Unterstützung durch rund 20’000 Fans rechnen. Auf italienischer Seite werden es aber vermutlich auch nicht weniger sein.

Attraktiver Fussball

Die beiden Partien gegen England und Portugal haben Kraft gekostet. Aber die Freude auf die Atmosphäre im ausverkauften Joggeli mache diese Sorgen wett, sagte der zweifache Turnier-Torschütze Alex Frei stellvertretend für sein Team. «Wir sind gegen Italien nicht zum Siegen verdammt, sondern wollen attraktiven Fussball bieten», formulierte Roman Friedli das Ziel. Setze die Mannschaft dies wie in den ersten beiden Spielen um, könne es auch beim dritten Mal nicht schief gehen.

Am Dienstagmittag absolvierten zwölf Spieler mit Trainer Bernard Challandes ein rund einstündiges Jogging, die restlichen acht Feldspieler und zwei Goalies trainierten vorwiegend Kondition. Ausser Friedli, der seine Fussverletzung «nach jedem Spiel» immer wieder spüre, sind offenbar alle Schweizer Spieler fit.

Gentile kritisiert

Für Wirbel neben dem Feld sorgte vor dem Endspiel in der Gruppe A Italiens Trainer Claudio Gentile. «Wenn Italien ausscheidet, soll das aus sportlichen Gründen geschehen.» Der einst beinharte Verteidiger sprach damit die Leistung des spanischen Schiedsrichters Iturralde Gonzalez an. Dieser hatte unter anderem in der Nachspielzeit Brescia-Verteidiger Bonera wegen einer Tätlichkeit gegen Smith des Feldes verwiesen.

Auch mit einigen Offside-Entscheidungen war Gentile alles andere als einverstanden. Nur: Italiens Ausgleich im ersten Gruppenspiel gegen Portugal (1:1) durch Bonazzolis Kopfball hätte nicht jeder Schiedsrichter anerkannt.

swissinfo und Agenturen

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