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Geglückte Revanche

Matthias Seger (l.) im Sturm auf das Goal der Slowaken. Keystone

Die Schweizer Nationalmannschaft hat das zweite Olympia-Testspiel gegen die Slowakei mit 4:3 gewonnen.

Mit vielen positiven Eindrücken dislozierten die Schweizer am Mittwoch vom Trainingsort Logan nach Salt Lake City ins olympische Dorf. Im zweiten Spiel gegen die Slowakei innerhalb von 48 Stunden steckten die Schweizer einen frühen Rückstand nach 215 Sekunden weg.

Das Team von Ralph Krueger demonstrierte im Abschluss (drei Tore aus den ersten neun Schüssen) und im Powerplay (zwei Treffer aus fünf Chancen) grosse Effizienz. Im letzten Drittel brachten die Schweizer den knappen Vorsprung problemlos über die Distanz.

Gegenüber dem 1:4 vom Sonntag gelang den Schweizern eine bemerkenswerte Steigerung. Zwar begann die Partie katastrophal (1:11 Schüsse nach zehn Minuten). Nach der Startphase fanden die Schweizer indes ihre Linie.

Als hilfreich erwiesen sich dabei die Tore von André Rötheli (1:1) und Martin Höhener (2:1) mit dem ersten und dem dritten Torschuss. Captain Mark Streit (28.) und der sehr starke Flügel Patrick Fischer (45.) schossen die Schweizer dann auf die Siegesstrasse.

«Sehr, sehr überzeugend…»

Der Schweizer Erfolg war verdient, denn ab dem zweiten Drittel hatte das Krueger-Team Spiel und Gegner fest im Griff. Nach 20 Schüssen auf den souveränen Keeper Martin Gerber im Startdrittel folgten in den restlichen 40 Minuten bloss noch zehn slowakische Torschüsse.

«Die letzten zwei Drittel waren in defensiver Hinsicht sehr, sehr überzeugend», so Ralph Krueger. «Wer einem derart starken Gegner wie der Slowakei in zwei Dritteln nur zehn Schüsse zugesteht, der ist für Olympia bereit.» Auch mit dem Spielverlauf war Krueger sehr zufrieden: «Es gab viel Körperkontakt, was vier Tage vor dem ersten Olympiaspiel gar nicht selbstverständlich war.»

Wer steht im Tor?

Personell ist für das Startspiel gegen Frankreich fast alles klar. Steinegger ist wieder gesund. Plüss wird bis am Samstag mit Sicherheit auch gesund sein. Erst am Spieltag wird indes definitiv entschieden, wer das Tor hüten wird.

Am Samstagabend um 21 Uhr beginnt das erste Olympiaspiel gegen Frankreich –vermutlich mit Aebischer im Tor. Aebischer wird also nur einen Tag nach einem NHL-Einsatz bereits wieder im Einsatz sein. Dies sei vertretbar, findet Ralph Krueger: «Reisestrapazen ist sich ein NHL-Spieler gewohnt. Die Torhüter-Entscheidung werde ich erst am Samstag nach dem Einlaufen fällen. Vorerst muss Aebischer gesund bei uns eintreffen und auch Colorado-Goalie Patrick Roy gesund bleiben. Gerber hat gegen die Slowakei sehr stark gespielt und wäre auch bereit.»

swissinfo und Rolf Bichsel (sda)

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