Italien: Spendenhilfe ist angelaufen
Die Spendenhilfe für die Erdbebenopfer in Italien ist angelaufen. Der Rettungshunde-Verein bedauert den Hilfsverzicht Italiens bei der Rettung von Erdbeben-Opfern.
Nach dem Schweizerischen Roten Kreuz (SRK) stellt Caritas Schweiz 100’000 Franken zur Verfügung, und die Glückskette eröffnet ein Konto. Derweil bedauert der Schweizerische Verein für Such- und Rettungshunde (Redog) den Verzicht der italienischen Behörden auf Hilfe aus dem Ausland.
Aufgrund der reifen Erfahrung aus zahlreichen Erdbebeneinsätzen im Rahmen der Rettungskette Schweiz müsse noch über einen längeren Zeitraum mit der Bergung von noch lebenden Personen aus den Trümmern gerechnet werden.
Diese würden allerdings nur dann lebend geborgen werden, wenn schnellstmöglich geeignete Mittel für die Ortung und Bergung zur Verfügung stünden. Redog kann 50 einsatzfähige Hundeteams jederzeit einsetzen. Doch Italien verzichtet auf das Hilfsangebot.
Das von Caritas zur Verfügung gestellte Geld soll über die Caritas-Organisationen und Pfarreien in den Abruzzen für die Nothilfe eingesetzt werden.
Auch die Glückskette eröffnet ein Spendenkonto – mit Schwergewicht Wiederaufbau. Obwohl Italien Soforthilfe aus dem Ausland ablehne, würden bei der grossen Zahl von Obdachlosen und Tausenden von zerstörten Häusern die Bedürfnisse beim Wiederaufbau sehr gross sein.
swissinfo und Agenturen
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