"Das Pflücken der Wüstenbaum-Früchte ist mühsam. Aber es geht um das Überleben meiner Kinder."
Maria Nakwa mit James
Caritas
"Ich warte auf Mami. Sie ist auf dem Markt. Vielleicht findet sie etwas zu essen."
Theresa Imiana
Caritas
"In der Umgebung gibt es kaum mehr Wildfrüchte. Selbst für Tamarinden muss man weit gehen."
Santina Iwong
Caritas
"Das habe ich von meiner Tochter bekommen. Ich bin dankbar, dass sie sich um mich kümmert."
Redento Atome
Caritas
"Diese beiden Mangos und die steinharte Mililai müssen als Mahlzeit für mich heute reichen."
Filomena Liwa
Caritas
"Die Kalicoro schmecken nicht und sie haben einen riesigen Kern. Ich habe nach dem Essen immer Hunger."
Rosa Mutari
Caritas
"Diese Wurzeln müssen acht Stunden kochen. Dann sind sie zwar noch bitter, aber nicht mehr giftig."
Marcellina Iliha
Caritas
"Mama hat diese Blätter heute gesammelt. Davon kocht sie für uns eine Suppe."
Cecilia Acholi
Caritas
"Meine Frau ist zu Verwandten unterwegs und hofft, von ihnen etwas Sorghum zu bekommen."
Cirlo Imotong
Caritas
Die Schweiz führt die derzeit grösste humanitäre Aktion in Syrien und den unmittelbaren Nachbarstaaten durch und trägt damit dazu bei, das Leiden der Menschen in dieser Region zu lindern. Andere Krisen- und Katastrophenherde, wie beispielsweise im Südsudan, sind dabei in den Hintergrund gerückt und unterfinanziert, wie es in der Einladung zur diesjährigen Jahrestagung der Humanitären Hilfe des Bundes und des Schweizerischen Korps für Humanitäre Hilfe (SKH) heisst.
Eine Organisation, die sich stark im Südsudan engagiert, ist Caritas. Anfang 2010 hat die Caritas Schweiz im Zusammenhang mit der Hungerkrise in der südsudanesischen Provinz Ost-Equatoria ein Nothilfe-Projekt lanciert. Die Hilfsorganisation versorgte 18’000 Menschen mit Lebensmitteln und Saatgut, und unterernährte Kinder wurden medizinisch betreut.
Die Bilder von Pia Zanetti stammen aus dem Dorf Ihoria und beantworten die Frage: „Was haben Sie heute zu essen?“
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