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Kundgebung gegen Fristenlösung

Das Plakat der laufenden Kampagne der Abtreibungs-Gegner ist umstritten. Keystone Archive

Rund 3'000 Personen haben am Samstagnachmittag auf dem Bundesplatz in Bern gegen die vom Parlament verabschiedete Fristenlösung und für die Initiative "Für Mutter und Kind" demonstriert. Die Fristenregelung sei lebensfeindlich.

Aufgerufen zur Kundgebung «Äm Läbe z’lieb» hatte das Männerforum Schweiz und Organisationen wie «Ja zum Leben» oder «Hilfe für Mutter und Kind». Mit Transparenten wie «Danke, dass wir leben dürfen» oder «Niemanden ausschliessen vom Leben» wurde für die eigene Initiative und gegen die Fristenregelung geworben.

Eine Amerikanerin stellte einen Zusammenhang zwischen der aktuellen Situation und der Abtreibung her. Sie traure nicht nur wegen der bei den Anschlägen in Amerika umgekommenen Menschen, sondern wegen aller Kinder, die im Mutterleib getötet würden, stand auf ihrem Plakat.

Über die Fristenregelung, die den Schwangerschafts-Abbruch bis zur zwölften Woche für straffrei erklärt und über die Initiative «für Mutter und Kind», die ein faktisches Abtreibungsverbot will, wird vermutlich im kommenden Juni abgestimmt.

swissinfo und Agenturen

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