Neues FIFA-Gebäude in Zürich eingeweiht
Einen Tag vor seinem 52. ordentlichen Kongress (04./05.08.) hat der Fussball- Weltverband FIFA am Donnerstag sein neues Bürogebäude in Zürich eingeweiht. Das "neue" Gebäude soll auch als Begegnungszentrum genutzt werden.
In fast dreijähriger Umbauzeit wurde das ehemalige Hotel Sonnenberg in ein modernes Bürogebäude verwandelt, in dem sich die Arbeitsplätze von 65 FIFA-Angestellten befinden.
In Anwesenheit der Mitglieder des Exekutivkomitees und von Ehrenpräsident João Havelange übergab FIFA-Präsident Joseph Blatter zusammen mit Generalsekretär Michel Zen-Ruffinen das Gebäude seiner Bestimmung.
Der Umbau des früheren Hotels soll mehr als 30 Mio. Franken gekostet haben. Das «neue» Gebäude mit modernen Anbauten wird aber nicht nur der FIFA als Arbeits-, Sitzungs- und Kongresszentrum dienen, sondern auch der Öffentlichkeit als Begegnungsstätte zur Verfügung stehen.
Eine attraktive multimediale Ausstellung präsentiert die Geschichte des Fussballs seit den Anfängen sowie die wichtigsten Aufgaben, Ziele und Projekte der FIFA.
FIFA-Exekutive befürwortet WM-Rotationspläne
Das FIFA-Exekutivkomitee hat sich bei seiner Sitzung im neueröffneten Bürogebäude deutlich zu Gunsten von Plänen ausgesprochen, die ab dem WM-Jahr 2010 eine Vergabe der WM-Endrunde im Rotationssystem vorsehen.
Verschiedene Ideen werden nun von einer Strategiekommission weiterverfolgt. Ein Entscheid dürfte aber erst in zwei bis drei Jahren gefällt werden.
Das Grundprinzip der Rotation, nachdem alle sechs Kontinente die gleichen Chancen für die Ausrichtung einer WM-Endrunde erhalten sollen, wurde von der UEFA bereits vor vier Jahren im Rahmen ihrer «Vision»-Pläne angeregt.
Der FIFA-Kongress hat dem Vorhaben 1996 jedoch eine Absage erteilt. Die Strategiekommission wird die Pläne nun mit weiteren Einzelheiten ergänzen.
Vergabe der WM 2006 an Deutschland definitiv
FIFA-Präsident Joseph Blatter hielt am Donnerstag nochmals unmissverständlich fest, dass am Entscheid der WM-Vergabe 2006 nicht mehr zu rütteln sei. Die Absicht Südafrikas, den Entscheid vor ein Schiedsgericht zu bringen, sei unangebracht und werde vomAfrikanischen Verband (CAF) nicht mitgetragen.
swissinfo und Agenturen
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