Schweizer Boarder reisten ab
Beim Europa-Auftakt der FIS-Snowboard-Tour in Tignes (Fr) hat es technische Probleme im Halfpipe gegeben. Mehrere Schweizer Toprider entschieden sich zur Abreise.
Wegen einer defekten Fräse und einem zu kleinen Ersatzgerät konnte die vereiste halbe Röhre bei arktischen Temperaturen nicht präpariert werden. Der freitägliche Halfpipe-Final wurde auf den Montag verschoben.
Die schlechten Nachrichten der Veranstalter veranlassten mehrere Schweizer Top-Boarder zur sofortigen Abreise. Olympiasieger Gian Simmen, der im Vorjahr gewonnen hatte, verliess die französischen Alpen ebenso vorzeitig wie Daniel Costandaché und Fabien Rohrer. Fabienne Reuteler hat sich im Gegensatz zu Manuela Pesko noch nicht zur Rückreise entschieden.
Im Hinblick auf die Olympischen Spiele ist der Weltcup-Anlass in Frankreich aus Schweizer Sicht nicht von selber Bedeutung wie für die Alpinen. Das Swiss-Team will in Tignes die Basis zum Sprung in die erste Startgruppe legen.
Eine weitere Programm-Änderung betrifft die nächste Station. In Kaprun (25. bis 28. Januar) verzichten die Österreicher wegen Schneemangels auf den Bau eines Boardercross-Parcours.
swissinfo und Agenturen
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