Ski: Sonja Nef auf Platz 5
Die Französin Laure Péquegnot gewann in Are (Sd) ihren dritten Weltcup-Slalom dieser Saison. Sonja Nef belegte den fünften, Corina Grünenfelder den 15. Platz.
Sonja Nef, in der letzten Saison in Are Siegerin im Slalom, trauerte nach dem Rennen nicht dem um einen Zehntel verpassten Podestrang nach: «Mit diesem fünften Rang bin ich zufrieden. Ich hatte das Hundertstel-Glück auch schon auf meiner Seite.»
Die Schweizerin steigerte sich klar gegenüber dem 11. Rang in Berchtesgaden und klassierte sich im Slalom zum siebenten Mal in Folge. Nef vergab eine bessere Platzierung im ersten Lauf, als sie einen gravierenden Fehler beging, auf den letzten zwölf Fahrsekunden nur die 33. Abschnittszeit fuhr und 1,2 Sekunden auf Péquegnot verlor.
Die Riesenslalom-Weltmeisterin kehrt nun, im Gegensatz zum Grossteil des Schweizer Teams, das in Zürich nur einen Zwischenstopp macht und am Montag gleich nach Salt Lake City fliegt, für eine Woche in die Schweiz zurück.
Oester ausgeschieden
Corina Grünenfelder, zuletzt in Berchtesgaden ausgefallen, vergab im Gegensatz zu Nef einen besseren Rang im zweiten Lauf. «Ich beging bereits im zweiten Tor einen Fehler und fand nie zu meinem Rhythmus», sagte die 26-jährige Schweizerin aus dem Kanton Glarus, die mit der zweit-schlechtesten Zeit noch vom 10. auf den 15. Platz zurückfiel.
Schon nach wenigen Sekunden war der erste Lauf für Marlies Oester beendet. Im letzten Slalom vor den Olympischen Spielen schied die Siegerin von Berchtesgaden erstmals in dieser Saison aus.
Die 25-jährige Adelbodnerin verpasste damit auch eine durchaus mögliche Spitzenplatzierung in der Kombination, was im Hinblick auf ihre Pläne in dieser Disziplin in Salt Lake City wie auch auf ihre Ziele im Gesamtweltcup wichtig gewesen wäre.
Laure Péquegnot konstant schnell
Laure Péquegnot, die 26-Jährige aus Frankreich, entschied diese Saison nach Copper Mountain und Saalbach-Hinterglemm auch das Rennen in Are für sich. Mit ihrem dritten und deutlichsten Erfolg machte die Junioren-Weltmeisterin von 1994 auch einen grossen Schritt Richtung Slalom-Kristallkugel.
Péquegnot fuhr als einzige den ersten Lauf fehlerfrei, 1,37 Sekunden vor ihrer Teamkollegin Christel Pascal-Saioni. Im Finaldurchgang fuhr Péquegnot, die in 17 Weltcup-Slaloms in Serie ankam, ihrem Vorsprung entsprechend auf Sicherheit. «Nochmals voll anzugreifen, wäre dumm gewesen», sagte sie.
swissinfo und Valentin Oetterli (SI)
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