Titelverteidigung nicht geglückt
Federer hat beim ATP-Turnier in Mailand seinen Titel nicht verteidigen können. Er verlor gegen den Italiener Davide Sanguinetti 6:7 (2:7), 6:4, 1:6.
Zur matchentscheidenden Szene kam es im dritten Satz. Federer verschaffte seinem Gegner mit einem Doppelfehler den entscheidenden Breakball zum 1:3.
Im folgenden Spiel hatte Federer gleich sechs Rebreak-Möglichkeiten, die er jedoch alle nicht nutzte. Sein folgendes Aufschlagsspiel gab Federer zu Null ab. Diesen Rückstand vermochte er nicht mehr wettzumachen.
Klar unterlegen
Der Münchensteiner tat sich während der ganzen Begegnung mit Sanguinetti, der Nummer 84 der Welt, schwer. «Ich habe zwar in den ersten zwei Sätzen druckvoll gespielt, vermochte aber nie mein Tempo durchzuziehen», sagte Federer nach der Partie.
Im ersten Satz verspielte er eine 4:1-Satzführung und verlor das Tiebreak klar 2:7. Dasselbe schien sich im zweiten Satz zu wiederholen. Federer lag mit zwei Breaks 5:1 vorne, liess den Italiener aber noch 5:4 herankommen, bevor er sein Aufschlagsspiel zu Null durchbrachte. Federer hatte vor allem Mühe beim Service. In 41 Prozent der Fälle musste er über den zweiten Service gehen.
Erster ATP-Sieg für Sanguinetti
Sanguinetti zeigte bei seiner vierten Finalteilnahme auf der ATP- Tour eine beherzte Leistung. Der 29-Jährige ist der erste Italiener, der seit Omar Camporese (1992) das Mailänder Turnier gewonnen hat.
Sanguinetti hat in zehn Profi-Jahren noch nie ein ATP-Turnier gewonnen. Gegen Federer hatte er bisher zwei Partien bestritten und beide verloren.
swissinfo und Agenturen
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