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Der Cannabis-Konsum steigt

Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der Schweiz ist der Konsum von Cannabis relativ weit verbreitet.

In den vergangenen 15 Jahren ist der Konsum deutlich gestiegen, wie eine Studie des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) zeigt.

Dabei wurden rund 5000 Personen zwischen 13 und 19 Jahren befragt. Eine deutlich wahrnehmbare Gruppe der Konsumierenden erfahre Probleme durch ihren Konsum, schreibt das BAG.

Die Experten aus den Bildungs- und Gesundheitssystemen sehen den Konsum von Cannabis als Symptom und als Katalysator bei Jugendlichen in oder mit Schwierigkeiten.

Auch das Einstiegsalter ist in den letzten Jahren gesunken. Vor 10 Jahren lag es im Schnitt noch bei 16,5 Jahren. Heute bei 14,7 Jahren. Ein Drittel der zwischen 13- und 29-Jährigen, die Cannabis rauchen, werden laut Studie als "problematisch Konsumierende" eingestuft. Bei rund 12% treten Beschwerden auf.

International weit an der Spitze

Gemäss einer 2004 gemachten Umfrage, die 2007 wiederholt werden soll, hat beinahe die Hälfte schon Cannabis konsumiert. Anfang der 1990er-Jahre waren es noch zwischen 15 und 25% gewesen.

13,2% der im Jahr 2004 Befragten konsumieren regelmässig. Damit positioniert sich die Schweiz im internationalen Cannabis-Vergleich weit vorn. Nur Spanien und Frankreich weisen noch höhere regelmässige Kiffer-Anteile aus.

swissinfo und Agenturen

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