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Durchgangsbahnhof Luzern wird «verzugslos» in zwei Etappen gebaut

Der Tiefbahnhof Luzern wird in zwei Etappen realisiert, zunächst als Kopfbahnhof und danach als Durchgangsbahnhof. Dies sieht die Vernehmlassungsbotschaft "Verkehr '45" des Bundesrats vor.

(Keystone-SDA) Der Durchgangsbahnhof Luzern sei ein sehr wichtiges Projekt, das sehr umstritten gewesen sei, sagte Bundesrat Albert Rösti am Mittwoch an einer Medienkonferenz. Es sei vorgesehen, das Projekt «verzugslos» in zwei Etappen zu realisieren.

Die Etappierung des Durchgangsbahnhofs Luzern begründete der Bund in einer Medienmitteilung damit, dass die Projektierung der zweiten Etappe noch weniger weit fortgeschritten sei als die der ersten Etappe.

In der ersten Etappe soll gemäss der Botschaft 2027 für Eisenbahn-Grossprojekte der viergleisige Kopfbahnhof mit der seeseitigen Erschliessung, dem Dreilindentunnel, realisiert werden. Der Dreilindentunnel wird doppelspurig und 3,8 Kilometer lang sein. Das Tunnelportal befindet sich Ebikon.

Die Kosten der ersten Etappe beziffert der Bund auf 3 Milliarden Franken. Als Realisierungszeitpunkt nennt er das Jahr 2045. Der Zeitpunkt der Inbetriebnahme sei aber abhängig von der Kostenentwicklung und den im Bahninfrastrukturfonds verfügbaren Mitteln, hiess es.

In einer für 2031 geplanten Ausbaubotschaft will der Bundesrat auch die Realisierung der zweiten, 2,1 Milliarden Franken teuren Etappe beantragen. Diese besteht aus dem 2,1 Kilometer langen Neustadttunnel Richtung Gütsch und wird aus dem Kopf- einen Durchgangsbahnhof machen.

Per 2035 sollen ferner Massnahmen realisiert werden, welche einen Halbstundentakt der Interregiozüge zwischen Luzern und Bern ermöglichen.

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