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Ein Stück Schrebergarten-Idylle in einem miesen Sommer

Keystone-SDA

Gesellschaftsspiele, einen Liegestuhl und ein Schrebergartenhäuschen: Mehr brauchte es im Jahr 1978 nicht, um in Zürich etwas Sommer zu geniessen, wie dieses historische Bild zeigt. Allzu häufig konnten die Liegestühle damals aber nicht aufgeklappt werden.

(Keystone-SDA) Das Wetter machte der Erholung im Gärtchen einen Strich durch die Rechnung: Während sich heute viele Hitzegeplagte nach Abkühlung sehnen, war der Sommer 1978 unwirtlich kalt und nass.

Die historischen Witterungsberichte des Bundes zeigen, dass der Juli 1978 im ganzen Land deutlich zu kühl war. In Zürich gab es nur zwei so genannte Hitzetage, also Tage mit mindestens 30 Grad. Im August regnete es dann dafür ausgiebig. Erst im September besserte sich die Lage, immerhin pünktlich zur Wandersaison.

Schrebergärten, oder eine «Pünt», wie die Gärtchen in Winterthur und anderen Regionen heissen, sind heute wieder im Trend. Nachdem sie lange als Inbegriff des «Bünzlitums» galten, ist Gärtnern auch bei Städterinnen und Städtern wieder beliebt. Die Sehnsucht nach Natur und Einfachheit führt dazu, dass es vielerorts Wartelisten gibt.

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