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Enel-Tochter Endesa verkauft spanisches Gasnetz an Goldman Sachs

Dieser Inhalt wurde am 27. September 2010 - 14:23 publiziert

MADRID (awp international) - Der spanische Energieversorger Endesa verkauft 80 Prozent seines Gasnetzes an die US-Investmentbank Goldman Sachs . Dafür kassiert die Tochter des italienischen Energiekonzerns Enel 800 Millionen Euro, wie die Spanier am Montag mitteilten. Mit diesem Schritt will Enel seine Schulden senken.
Enel ist der am höchsten verschuldete Energiekonzern Europas. Ende 2009 lagen die Verbindlichkeiten bei 51 Milliarden Euro. Entstanden waren die Schulden vor allem durch den Kauf von Endesa, bei dem Enel im Oktober 2007 zusammen mit dem spanischen Mischunternehmen Acciona den deutschen Konkurrenten Eon ausstach. Inzwischen hat Enel auch den Acciona-Anteil übernommen und hält nun 92 Prozent der Endesa-Aktien.
Enel hat sich zum Ziel gesetzt, die Schulden in diesem Jahr auf 45 Milliarden Euro zu drücken. Als nächsten Schritt will Enel seine Ökostromsparte an die Börse bringen. Der Verkauf des spanischen Gasnetzes an Goldman Sachs soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Das regulierte Netzgeschäft ist für Investmentfonds interessant, da es stabile Renditen verspricht./RX/enl/fn/wiz

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