Bessere Nachwuchsförderung im Golfsport
Der Scheizerische Golfverband unternimmt weitere Schritte, um talentierte Kinder und Jugendliche für sich zu gewinnen. Mit verschiedenen Projekten soll erreicht werden, dass nicht nur Sprösslinge von Klubmitgliedern zu den Schlägern greifen.
Früherfassung von Kindern und Jugendlichen
Die Nachwuchsförderung war das zentrale Diskussionsthema am zweiten „Swiss Golf Day» in Luzern. Barbara Eberhart, Präsidentin der Juniorenkommission im Schweizerischen Golfverband ASG, stellte verschiedene Nachwuchsförderungsprojekte vor, die bereits laufen oder in Kürze gestartet werden.
Im Kanton Wallis ist Golf in 30 Schulklassen – für rund 600 Kinder – in den öffentlichen Turnunterricht integriert. Aus diesem Reservoir gewinnen die Klubs der Region nach Angaben des Verbandes jährlich bis zu einem Dutzend talentierte junge Spieler.
Sichtungstage auf der öffentlichen Übungsanlage (Driving Range) in Bubikon sowie Schnupperkurse für 20 Schulklassen aus dem Raum Greifensee sind weitere Beispiele konkreter Massnahmen.
Leiterausbildung stösst auf grosses Interesse
Parallel dazu wird die Leiterausbildung vorangetrieben. Im vergangenen Winter wurden in einem ersten Lehrgang, in den die Eidgenössische Sportschule Magglingen und der Schweizer Golflehrerverband involviert waren, 35 Juniorenbetreuer diplomiert. Mehr als doppelt so viele Interessenten hatten sich angemeldet. Für Januar 2001 ist der nächste Kurs geplant.
Mit dem finanziellen Support von Credit Suisse Private Banking werden die in der Nachwuchsförderung aktiven Klubs mit bis zu 7’000 Franken jährlich entschädigt. Zu den Bedingungen gehört, dass mindestens fünf Kinder trainiert werden, deren Eltern nicht Klubmitglieder sind.
swissinfo und Agenturen
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