Ciba und Roche hatten guten Start ins neue Geschäftsjahr
Der Basler Pharmakonzern Roche hat die Verkäufe im ersten Quartal 2000 um 17 Prozent auf 7,48 Mrd. Franken gesteigert. Auch die Ciba Spezialitätenchemie hatte einen guten Start. Der Umsatz nahm um 16 Prozent auf 2,44 Mrd. Franken zu.
Der Basler Pharmakonzern Roche hat die Verkäufe im ersten Quartal 2000 gegenüber dem Vorjahresquartal um 17 Prozent gesteigert. Der Umsatz stieg auf 7,48 Mrd. Franken, wie Roche am Donnerstag (13.04.) mitteilte. In lokalen Währungen machte das Wachstum sieben Prozent aus.
Am besten schnitt die Division Diagnostics mit einem Plus von 21 Prozent ab, gefolgt von der umsatzstärksten Division Pharma mit 18 Prozent und den Riechstoffen und Aromen mit 13 Prozent. Der Bereich Vitamine und Feinchemikalien legte um sieben Prozent zu; in lokalen Währungen resultierte gar ein Minus von einem Prozent. Für 2000 rechnet Roche erneut mit einem guten Resultat.
Auch die Ciba Spezialitätenchemie hat das Geschäftsjahr 2000 mit Schwung begonnen. Verglichen mit der Vorjahresperiode nahm der Umsatz im ersten Quartal um 16 Prozent auf 2,44 Mrd. Franken zu, wie Ciba am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz der fortgeführten Geschäfte stieg ebenfalls um 16 Prozent auf 1,97 Mrd. Franken. Vor allem die westliche Hemisphäre, China und Südostasien hätten ein starkes Wachstum verzeichnet, was die erwartete Markterholung nach den wirtschaftlichen Schwierigkeiten im letzten Jahr widerspiegle. Das Geschäft in Europa entwickelte sich laut Ciba solide. Die Quartalsumsätze lagen vier Prozent über dem starken vierten Quartal 1999.
Roche will Bankier Ebner nicht im Verwaltungsrat
Der Basler Pharmakonzern Roche will seinem Grossaktionär Martin Ebner keinen Sitz im Verwaltungsrat zugestehen. Stattdessen soll der Nestlé-Konzernchef Peter Brabeck den freiwerdenden Sitz einnehmen. Der Antrag von Martin Ebner zur Wahl in das Gremium werde vom Roche-Verwaltungsrat nicht unterstützt, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Über die Neubesetzung des Verwaltungsrats muss die Generalversammlung vom 9. Mai entscheiden.
swissinfo und Agenturen
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