Frankreich und Schweiz wollen KKW-Inspektoren austauschen
Frankreich und die Schweiz wollen ihre Kernkraftwerk-Inspektoren künftig austauschen und ihre Erfahrungen vertiefen. Damit soll das Niveau der Betriebssicherheit der Kernanlagen verbessert werden.
Die bei den Inspektionen gewonnenen Informationen sollen auf einer Datenbank gesammelt werden. Dies teilte das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) am Freitag (20.07.) mit.
Dies wurde Anfang Juli an der zwölften Jahrestagung der gemischten Kommission Frankreich-Schweiz für die nukleare Sicherheit in Würenlingen (AG) beschlossen.
Dabei stellte die Schweizer Delegation auch das neue Reaktorschutz- und Steuerungssystem vor, welches in einem der beiden Blöcke im Kernkraftwerk (KKW) Beznau eingeführt wird. Dieses neue System arbeitet vollständig auf elektronischer Basis.
Beide Delegationen bestätigten zudem den hohen Sicherheitsstandard der Kernkraftwerke in den beiden Ländern. Auch betonten sie, wie wichtig die Information der Öffentlichkeit auf diesem Gebiet sei.
swissinfo und Agenturen
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