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Industrie weiter auf Wachstumskurs

Der Geschäftsgang der schweizerischen Industrie hat sich nach Angaben des Bundesamtes für Statistik (BFS) im dritten Quartal positiv entwickelt. Produktion, Umsatz und Auftragseingänge legten innert Jahresfrist 3,5 bis 4,5 Prozent zu.

Der Geschäftsgang der schweizerischen Industrie hat sich nach Angaben des Bundesamtes für Statistik (BFS) von Donnerstag (23.12.) im dritten Quartal positiv entwickelt. Produktion, Umsatz und Auftragseingänge legten innert Jahresfrist 3,5 bis 4,5 Prozent zu. Diese Steigerungen deuten laut BFS auf den Beginn einer neuen Wachstumsphase hin.

Die Produktion im sekundären Sektor, ohne Baugewerbe, legte im Vergleich zum Vorjahresquartal um 4,1 Prozent zu. Dies ist das beste Ergebnis seit sechs Quartalen, wie das BFS mitteilte. Überdurchschnittliche Ergebnisse wurden im Bereich Gewinnung von Steinen und Erden, in der chemischen Industrie, in der Herstellung sonstiger nicht metallischer Produkte, von Gummi- und Kunststoffwaren, in der Energie- und Wasserversorgung, der Herstellung elektronischer Geräte, Feinmechanik und Optik sowie in der Papier- und Kartonindustrie erzielt.

Einbussen erlitten die Leder- und Schuhindustrie, die Textil- und Bekleidungsindustrie, die Maschinenindustrie, der Fahrzeugbau sowie der Bereich Kokerei, Mineralölverarbeitung und nukleare Brennstoffe.

Die Umsätze im sekundären Sektor, ohne Baugewerbe, fielen im Vergleich zum Vorjahresquartal trotz einer Einbusse bei den Investitionsgütern von 1,8 Prozent um 4,5 Prozent höher aus. Die übrigen Güterkategorien verzeichneten einen deutlichen Zuwachs; die Gebrauchsgüter steigerten sich um 9,9 Prozent, die Verbrauchsgüter um 7,2 Prozent und die Vorleistungsgüter um 6,9 Prozent.

Die Auftragseingänge im sekundären Sektor erhöhten sich innert Jahresfrist um 3,5 Prozent und unter Einbezug des Baugewerbes sogar um 5,1 Prozent. Einen deutlichen Sprung nach oben machten die Auftragseingänge aus dem Ausland ( 9,8 Prozent). Mit Ausnahme des Fahrzeugbaus sowie der Leder- und Schuhindustrie meldeten laut BFS praktisch alle Bereiche eine Zunahme.

Die Auftragsbestände verringerten sich innert Jahresfrist um drei Prozent. Die Unternehmen realisierten die guten Umsätze zum Teil dank dieser Reserven. Rückgänge verzeichneten die Maschinenindustrie, die Textil- und Bekleidungsindustrie, der Fahrzeugbau, die Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren, die Nahrungs-, Getränke- und Tabakindustrie sowie das sonstige verarbeitende Gewerbe. Im Gegensatz dazu konnten das Baugewerbe, die Papier- und Kartonindustrie, die Leder- und Schuhindustrie, die Gewinnung von Steinen und Erden sowie die Be- und Verarbeitung von Holz ihre Arbeitsreserven ausbauen. Die Lagerbestände von Fertigwaren blieben wie bereits seit fünf Quartalen praktisch stabil.

SRI und Agenturen

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