Iranisch-schweizerische Zusammenarbeit im Kampf gegen Drogen
Die Schweiz will im Kampf gegen den Drogenhandel mit Iran zusammen arbeiten. Dies ist das Ergebnis der fünftägigen Reise einer fünfköpfigen Delegation des Bundesamtes für Polizei (BAP) nach Iran.
Ein Grossteil der in der Schweiz konsumierten Drogen gelangten vom weltweit grössten Drogenproduzenten Afghanistan über Iran, die Türkei und den Balkan in die Schweiz, sagte Tim Guldimann, Botschafter in Teheran, der Nachrichtenagentur sda.
Ein Memorandum of Understanding, das noch ausgearbeitet werden müsse, solle die Basis legen, um gegen den Schmuggel anzukämpfen.
Der Besuch der Delegation unter der Leitung von Stephan Gussmann von den Kriminalpolizeilichen Zentralstellen des BAP sollte bis zum Pfingstmontag dauern. Sie besuchte nach Angaben Guldimanns unter anderem iranische Polizeitruppen im Einsatz gegen den Drogenschmuggel an der Grenze zu Afghanistan.
swissinfo und Agenturen
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