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Kombinierter Verkehr muss günstiger und schneller werden

Der kombinierte Güterverkehr muss günstiger und schneller werden, damit Waren in Zukunft häufiger per Bahn die Schweiz queren. Diese Schlussfolgerung ziehen Forscher im Rahmen einer Studie des Nationalen Forschungsprogrammes "Verkehr und Umwelt".

Der kombinierte Güterverkehr muss günstiger und schneller werden, damit Waren in Zukunft häufiger per Bahn die Schweiz queren. Diese Schlussfolgerung ziehen Forscher im Rahmen einer Studie des Nationalen Forschungsprogrammes «Verkehr und Umwelt».

Der Bund könne dazu beitragen, indem er sich für bessere Wettbewerbsvoraussetzungen beim Netzzugang einsetze und die Trassenpreise verbillige, schlägt die Studie gemäss einer Pressemitteilung der Programmleitung vom Mittwoch (24.11.) vor.

Die Autoren des Büros INFRAS haben die flankierenden Massnahmen für das Landverkehrsabkommen mit der EU analysiert. Sie sind mit deren Stossrichtung einverstanden, machen aber ergänzende Empfehlungen. Dazu gehören ein verstärkter Dialog mit Italien und ein internationales Engagement für Güterkorridore auf der Schiene. Der Staat solle zudem Subventionen für die Verbesserung der Transportkette, vor allem in Norditalien, bereitstellen.

Nur so könne vermieden werden, dass die rollende Autobahn zu stark gefördert oder der Wagenladungsverkehr benachteiligt werde. Voraussetzung für ein Gelingen sei aber auch, dass der Kombinierte Güterverkehr – mit Hilfe der Bahnreform – produktiver und kundenorientierter werde.

Bereits heute würden die Potenziale im Kombiverkehr bei weitem nicht ausgeschöpft, kritisieren die Autoren. Hauptursachen dafür die ungünstigen preislichen Rahmenbedingungen und der Zeitverlust an den Grenzübergängen zu Italien.

Die Forschungsergebnisse werden am Donnerstag (25.11.) an der NFP-Tagung «Güterverkehr zwischen Markt und Politik» in Bern diskutiert.

SRI und Agenturen

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