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Messen von Basel und Zürich planen gemeinsame Zukunft

Die Messe Basel und die Messe Zürich prüfen verschiedene Arten einer verstärkten Zusammenarbeit. Die Palette der Möglichkeiten reicht von einem Vorgehen auf Projektebene bis hin zu einer gemeinsamen Unternehmenstätigkeit.

Die Messe Basel und die Messe Zürich prüfen verschiedene Arten einer verstärkten Zusammenarbeit. Die Palette der Möglichkeiten reicht von einem Vorgehen auf Projektebene bis hin zu einer gemeinsamen Unternehmenstätigkeit, wie die beiden Unternehmen am Dienstag (18.04.) bekannt gaben.

Ziel der Zusammenarbeit ist die Festigung und der Ausbau der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und Marktposition.

Bis im kommenden Herbst werden die Verwaltungsräte der Schweizer Mustermesse AG (Messe Basel) und der Messe Zürich AG abklären, welche Art der Zusammenarbeit die beiden Standorte stärken könnte.

Verschiedene Szenarien, beispielsweise eine Zusammenarbeit auf Projektebene, aber auch eine gemeinsame und erweiterte Unternehmenstätigkeit sollen dabei geprüft werden. Von dieser Zusammenarbeit – allenfalls unter einer gemeinsamen Holding – könnten beide Standorte gleichermassen profitieren.

Laut Christian Jecker von der Messe Basel wird dabei auch eine Fusion nicht ausgeschlossen. Eine Zusammenarbeit mit weiteren Messe-Unternehmen stehe zur Zeit aber nicht zur Diskussion, sagte Jecker weiter.

Die Internationalisierung, die zunehmende Mobilität von Ausstellern und Besucher sowie Neuerungen in Kommunikationstechnologien und Marketinginstrumenten forderten eine Neuausrichtung des Messewesens, wurde das Vorhaben begründet. Dabei müsse sich die Schweiz als attraktiver Standort für international ausstrahlende Veranstaltungen behaupten. Zudem sollten Doppelspurigkeiten vermieden werden.

Die Messeunternehmen Basel und Zürich hoffen mit einer Bündelung der Kräfte und Ressourcen auch Kundenfreundlichkeit, Kundennutzen und die betriebswirtschaftliche Ertragskraft erhöhen zu können.

swissinfo und Agenturen

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