Novartis mit weiterhin schwachem Wachstum
Der Basler Pharmakonzern Novartis ist in den ersten neun Monaten 1999 weiterhin nur langsam gewachsen. Der konsolidierte Umsatz erhöhte sich um 2 Prozent auf 24,2 Mrd. Franken. Sorgenkind des Konzerns bleibt die Division Agribusiness.
Der Basler Pharmakonzern Novartis ist in den ersten neun Monaten 1999 weiterhin nur langsam gewachsen. Der konsolidierte Umsatz erhöhte sich um 2 Prozent auf 24,2 Mrd. Franken. In lokalen Währungen betrug die Zunahme 1 Prozent.
Das Sorgenkind des Konzerns bleibt die Division Agribusiness, die auf Frankenbasis und in lokalen Währungen einen Umsatzrückgang um 7 Prozent auf 6,34 Mrd. hinnehmen musste, wie Novartis am Donnerstag (21.10.) bekannt gab. Dynamischer entwickelte sich der Bereich Gesundheit, der um 5 Prozent auf 14 Mrd. wuchs.
Für das ganze Jahr rechnet Novartis auf Grund höherer Umsätze im vierten Quartal mit einem anhaltenden Wachstum im Sektor Pharma, mit einer unverändert schwierigen Lage im Agribusiness sowie mit einer weiterhin guten Entwicklung in der Division Consumer Health.
Unter Berücksichtigung der im ersten Halbjahr ausgewiesenen aussergewöhnlichen Netto- Erträge rechnet Novartis für das ganze Jahr mit einem operativen Ergebnis und einem Reingewinn über den Vorjahreswerten. Für 1998 war ein Betriebsergebnis von 7,35 Mrd. Franken und ein Gewinn von 6,06 Mrd. Franken ausgewiesen worden.
SRI und Agenturen
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