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Swiss Steel übertrifft gesetzte Ziele

Stahlproduktion bei Von Moos, Emmenbrücke. Keystone

Der Stahlkonzern Swiss Steel blickt auf das beste Halbjahresergebnis seiner noch jungen Firmengeschichte zurück. Die Firma übertraf die gesetzten Ziele dank der 1997 eingeleiteten Neuausrichtung und des freundlichen Marktumfeldes.

Das Betriebsergebnis kletterte bereinigt um 12,1 auf 14,2 Mio. Franken. Für das zweite Semester geht Swiss Steel vorsichtig von 5 Mio. Franken aus. Genaue Prognosen seien in diesem kurzfristigen Geschäft schwierig, sagte Unternehmensleiter Marcel Imhof am Mittwoch (23.08.).

Binnen zweier Jahre soll das Betriebsergebnis von den für 2000 erwarteten rund 20 Mio. Franken auf 30 Mio. Franken gesteigert werden. In der gleichen Zeitspanne soll der Gewinn 20 Mio. erreichen. Der Halbjahresgewinn lag bei 9,9 Mio. Franken. Vor Jahresfrist wurde noch ein bereinigter Verlust von 0,8 Mio. ausgewiesen.

Der Verkaufserlös lag zur Jahresmitte bei 310,4 Mio. Franken und übertraf damit sogar den unbereinigten Wert von 1999, in dem noch das verkaufte Werk in den USA und Handelsaktivitäten enthalten war.

Stahl Gerlafingen AG, die Bau- und Betonstahl herstellt, konnte den Umsatz um 12,2 auf 138,2 Mio. Franken steigern. Das auf den Inlandmarkt ausgerichtete Werk profitierte dabei von der Entspannung des Tiefbaumarktes.

Mehr Umsatz dank Autoindustrie

Die auf den Export ausgerichtete von Moos AG in Emmenbrücke konnte dank der wieder in Fahrt gekommenen Autoindustrie zulegen. Der Umsatz legte um 36,1 auf 107,0 Mio. Franken zu. Von Moos stellt Qualitäts-, Edel- und Automatenstahl her.

Es ist dieser Bereich, der zum weiteren Wachstum der Swiss Steel beitragen soll. Neue Kunden, etwa Schrauben- und Kettenhersteller, sollen erschlossen werden. Der Umsatz der von Moos war 1997 mit der Auslagerung des Baustahls nach Gerlafingen massiv reduziert worden.

Der dritte Bereich, die ebenfalls in Emmenbrücke ansässige Blankstahlproduzentin Steeltec, vergrösserte den Halbjahresumsatz um 14,7 auf 84,2 Mio. Franken. Auch Steeltec profitierte von der Autoindustrie und ihren Zulieferern.

Insgesamt produzierten die drei Kompetenzzentren mit ihren 1’263 Beschäftigten in den ersten sechs Monaten 546’000 Tonnen Stahl, 17 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Bis Ende Jahr soll die Millionengrenze durchbrochen werden.

swissinfo und Agenturen

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