Übernahme der Mössner-Gruppe durch Georg Fischer genehmigt und bereits vollzogen
Die deutschen Kartellbehörden haben die Anfang September angekündigte Übernahme der Münchner Mössner-Gruppe durch den Schaffhauser Industriekonzern Georg Fischer (GF) genehmigt. Die Transaktion wurde bereits Ende vergangener Woche (21.10.) vollzogen.
Die deutschen Kartellbehörden haben die Anfang September angekündigte Übernahme der Münchner Mössner-Gruppe durch den Schaffhauser Industriekonzern Georg Fischer (GF) genehmigt. Die Transaktion wurde bereits Ende vergangener Woche (21.10.) vollzogen.
Die Mössner-Gruppe ist als Zulieferer für die Automobil-Industrie auf Antriebs-, Karosserie- und Fahrwerksteile aus Aluminium- und Magnesium-Druckguss spezialisert.
Wie GF am Montag (25.10.) bekannt gab, erfolgt die anteilsmässige Konsolidierung in die Konzernrechnung ab 1. Juli 1999. Mit der Übernahme der Mössner AG steigt der Anteil des Bereichs Leichtmetallgusses am Gesamtumsatz der GF Fahrzeugtechnik auf rund 45 Prozent.
GF nutze den Trend nach leichtgewichtigen Produkten und Komponenten in der Fahrzeugindustrie und baue mit der Übernahme die führende Technologie- und Marktposition des Unternehmens weiter aus, schreibt der Schaffhauser Konzern weiter.
1998 erzielte GF-Fahrzeugtechnik mit 5000 Beschäftigten einen Umsatz von annähernd 1 Milliarde Franken. Der Gesamtkonzern erzielte mit 3,07 Milliarden Franken Umsatz einen Gewinn von 144 Millionen Franken.
Die deutsche Mössner-Gruppe ist als Zulieferer für die Automobilindustrie auf die Herstellung von Antriebs-, Karosserie-und Fahrwerkteile spezialisiert. 1998 erzielte die Gruppe mit Produktionsstätten in Deutschland, Österreich, Ungarn und China mit total 1’700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Umsatz von rund 350 Millionen Franken.
SRI und Agenturen
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