Urner Kantonalbank mit mehr Gewinn
Die Urner Kantonalbank (UKB) hat 1999 erneut mehr Gewinn erzielt: Der Reingewinn wuchs um 6,1 Prozent auf 6,37 Mio. Franken. Auch die Bilanzsumme legte zu, und zwar um 7,3 Prozent auf 1,69 Mrd. Franken, wie die Bank am Sonntag (30.04.) bekannt gab.
Die Urner Kantonalbank (UKB) hat 1999 erneut mehr Gewinn erzielt: Der Reingewinn wuchs um 6,1 Prozent auf 6,37 Mio. Franken. Auch die Bilanzsumme legte zu, und zwar um 7,3 Prozent auf 1,69 Mrd. Franken, wie die Bank am Sonntag (30.04.) in ihrem Geschäftsbericht bekannt gab.
Der Bruttoerfolg vor Geschäftsaufwand kletterte um 5,74 Prozent auf 38,59 Mio. Franken. Das Zinsgeschäft sei mit 28,66 Mio. Franken ( 0,1 Prozent) weiterhin die Hauptertragsquelle, hiess es. Allerdings habe der Anteil des Zinsgeschäftes am Bruttoerfolg im Vergleich zum Vorjahr von 78,5 Prozent auf 74,3 Prozent abgenommen.
Deutlich zugelegt habe 1999 der Erfolg aus dem Handelsgeschäft, der um 37,1 Prozent auf 1,35 Mio. Franken wuchs. Rückläufig war dagegen der Ertrag aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft, der leicht um 1,5 Prozent auf 6,31 Mio. Fr. sank.
Der Bruttogewinn (Cash-Flow) wuchs um 3,2 Prozent auf 21,37 Mio. Franken. Der Geschäftsaufwand sei vor allem wegen der Investitionen in Technologie um 9,1 Prozent auf 17,22 Mio. Fr. gestiegen.
Sinkender Deckungsgrad der Ausleihungen
Die traditionellen Kundengelder nahmen leicht um 0,8 Prozent auf 1,17 Mrd. Fr. ab. Dies sei vor allem auf den Einbruch bei den Kassenobligationen zurückzuführen, die um 21,4 Prozent auf 144,27 Mio. Fr. abrutschten.
Die Ausleihungen nahmen um 6,5 Prozent auf 1,49 Mrd. Franken zu. Diese konnten lediglich zu 78,5 (Vorjahr: 84,3) Prozent durch Kundengelder finanziert werden. Zur Deckung der grossen Kreditnachfrage seien die Verpflichtungen gegenüber Banken auf 185,2 Mio. Fr. verdoppelt worden. 33 Mio. Franken seien über die Schweizerische Pfandbriefzentrale aufgenommen worden.
swissinfo und Agenturen
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