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Wieder «schwarzer Montag» für die Börsen

Rezessionsängste und die Furcht vor einer weiteren Verschärfung der Finanzkrise haben die internationalen Börsen erneut in die Tiefe gerissen. In der Schweiz verlor der SMI am Montag gut sechs Prozent.

Von Tokio bis New York gab es zum Wochenbeginn massive Abstürze. Die schlechten Vorgaben aus Übersee drückten den Swiss Market Index (SMI) bereits bei Handelsbeginn um 3,7% – trotz US-Rettungsplan, Milliardenhilfen für die deutsche Hypo Real Estate und umfangreicher Sparer-Garantien in immer mehr Staaten.

Im Lauf des Tages stürzte er um bis zu 7,3% ab. Bei Börsenschluss stand der SMI 6,12% tiefer als letzten Freitag bei 6458,72 Punkten. Das war der prozentual höchste Verlust seit dem 11. September 2001. Der breiter abgestützte Swiss Performance Index (SPI) sackte sogar um 7,1% auf 5369,22 Zähler ab.

Die Privatbankengruppe Julius Bär führte die Liste der SMI-Verlierer mit einer Einbusse von 15,27% auf 44,40 Franken an. Swiss Re stürzte um 13,36% auf 53,20 Franken ab. UBS verlor 12,84% auf 20,90 Franken, Credit Suisse 8,71% auf 52,40 Franken.

Auch ausserhalb des Finanzsektors herrschte Ausverkaufsstimmung. ABB tauchte um 9,93% auf 18,68 Franken.

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