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Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Die untypischste City der Schweiz? Die Schweiz als Profiteurin des Kolonialismus? Hat die Covid-19-Pandemie auch ihr Gutes? Wir liefern Ihnen die Antworten.

Liebe Grüsse

Keystone / Leandre Duggan

Obwohl keine Kolonialmacht, habe die Schweiz doch vom System profitiert, sagt die Historikerin.

Tanja Hammel, die an der Uni Basel doktorierte, spricht Klartext: «Sklavenhandel hätte ohne die Schweizer Finanzgesellschaften nicht stattfinden können.»

Und: «Schweizer generierten ihren Reichtum in den Kolonien: Alfred Escher auf einer Kaffeeplantage auf Kuba, David de Pury mit Holz-, Diamanten- und Menschenhandel.»

Die aktuellen Debatten um «Mohrenköpfe» und Denkmäler seien die Nachwehen der kolonialen Denkweise in der heutigen Zeit, so die Expertin.

HUG

Die Coronakrise verändert unser Leben dauerhaft. Eine Neuerung: Telemedizin.

Lockdown, Homeoffice: «Bleiben Sie zuhause», riet Innenminister Alain Berset den Menschen in der Schweiz eindringlich.

Doch es gibt ausser dem Coronavirus und den Covid-19-Erkrankungen noch andere gesundheitliche Probleme.

Wie aber zum Arzt oder zur Ärztin, wenn auch diese ihr Geschäft, also die Praxis, schliessen mussten? Konsultation via Skype, Zoom oder sonst einem Video-Anruf-Tool. Tatsächlich wirkte die Coronakrise als Boost für die Telemedizin. Doch das gefällt nicht allen.

Schweizer Fernsehen SRF

Sie trifft der Corona-Hammer besonders hart: die freiberuflichen Musiker.

Sie wollen nur eines: Rock, Jazz, Fusion oder was auch immer machen. Und damit das Geld verdienen, das sie für sich und ihre Familie zum Leben brauchen.

Aber auftritts- oder auftragsmässig geht gar nichts mehr. Tote Hose und leere Taschen. Gleichzeitig sind die Unterstützungsgelder des Bundes ausgelaufen.

«Lasst mich arbeiten, wie ich es 25 oder 30 Jahre gemacht habe, als selbständiger Musiker»: Was Saxofonist Markus Hauser sagt, ist ein Hilfeschrei. «Jetzt kommt der Bund, verbietet mir zu spielen, aber lässt mich im Regen stehen.»

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Melanie Eichenberger

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10 Kommentare
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Keystone

Die untypischste Stadt der Schweiz? Biel, das «Widerstandsnest»!

«Es ist nicht sauber, nicht leistungsorientiert und auch noch stolz darauf», schreibt die NZZ am Sonntag in einem Porträt über die Uhren- und Industriestadt.

Hoher Anteil an Menschen, die nur mit Sozialhilfe überleben, vordere Plätze in der Kriminalstatistik, und gleichzeitig «cool» sein? Geht das?

Die Antwort des Autors möchte ich nicht vorwegnehmen. Entdecken Sie vielmehr selbst, was in seinen Augen den Charme der zweisprachigen Stadt ausmacht, die den gängigen Schweizer Tugenden so nicht entspricht.

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