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Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Die Maske, das Fliegengewicht zum Schutz vor dem Coronavirus, ist das Schwergewicht dieser Ausgabe. Mit den Fallzahlen steigt auch die Akzeptanz.

Beste Grüsse

Keystone / Salvatore Di Nolfi

Corona hat die Schutzmaske über Nacht zum Teil unseres neuen Lebens gemacht. Der Preis: Die Mimik verschwindet.

Das Gesicht mit seinen zig Muskeln bietet die breiteste Palette, damit wir uns auch ohne Sprache ausdrücken können.

Die Masken, wer denn eine trägt, sind aber Killer der wichtigen non-verbalen Kommunikation. Dem wollen jetzt Genfer Tüftler ein Ende bereiten: 2021 wollen sie eine transparente Schutzmaske auf den Markt bringen.

Die Entwicklung der Membran aus Polymeren dürfte gerade auch von Menschen mit einer Beeinträchtigung des Gehörs sehnlichst erwartet werden. Damit können sie anderen wieder von den Lippen ablesen – sie sind also nicht mehr von der Kommunikation ausgeschlossen.

Keystone / Ennio Leanza

Bleiben wir beim Thema: Vertrauen und Akzeptanz der Schweizer Bevölkerung in Bezug auf Schutzmasken sind gestiegen.

Seit Einführung der Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr in der Schweiz trägt fast die Hälfte der Bevölkerung auch ausserhalb des ÖV eine Maske – zumindest teilweise.

Vor Einführung im Juli waren es nur gerade 16% gewesen, die im öffentlichen Raum Masken trugen, wie eine Umfrage des Forschungsinstituts Sotomo im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit ergab.

Abgenommen hat hingegen das Vertrauen der Menschen in die Regierung und Behörden. Ursache dürften auch Falschmeldungen und Pannen des BAG sein. So meldete die Behörde jüngst einen Covid-Toten unter 30 Jahren. Der junge Mann war aber nur leicht erkrankt.

Auch das Vertrauen der Menschen in die Medien ist gesunken.

Keystone / Jean-christophe Bott

«Es funktioniert hinten und vorne nichts»: Marcel Salathé, der Erfinder der Schweizer Covid-App, ist nicht zufrieden. Sein Ärger gilt Bund und Kantonen.

Der Epidemiologe der ETH Lausanne zählt zu den grössten und fundiertesten Mahnern im Kampf gegen das Coronavirus. 

Angesichts steigender Fallzahlen müsse endlich Schluss sein mit der Beamtenmentalität, fordert Salathé. Oft dauere es Tage, bis die Behörden Infizierte nach einem positiven Test kontaktierten.

«Wir müssen dringend das Testen und Tracen verbessern. Das müssen wir ernst nehmen, subito!», fordert das Schweizer Pendant zum deutschen Virus-Versteher und -Erklärer Christian Drosten.

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Gastgeber/Gastgeberin Melanie Eichenberger

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10 Kommentare
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Keystone/ennio Leanza

Er war ein grosser Zeitzeuge des Holocaust, und ein grosser Mahner der Menschheit: Jetzt ist Gabor Hirsch im Alter von 90 Jahren gestorben.

Er hat die Shoah überlebt. Und seither vor allem junge Menschen von dieser unvorstellbaren Hölle auf Erden erzählt. Unermüdlich.

Seine Botschaft: Das darf sich nie wiederholen. Seine Leistung: Seine Erinnerungen an das eigene Erlebte, dieses schier unvorstellbare Grauen, in Worte zu fassen.

Mit Hirsch, der im Kanton Zürich lebte, ist eine der wichtigsten Stimmen der Überlebenden verstummt. Bald wird es nur noch uns nachfolgende Generationen obliegen, das Erinnern an den Holocaust wachzuhalten.

Illustration mit Megaphone
swissinfo.ch

«Sagen Sie uns Ihre Meinung»: Wir von SWI swissinfo.ch haben im Juni eine Umfrage zu unserer App «SWI plus» durchgeführt. Jetzt sind die Ergebnisse da. 

Das Wort hat unsere Community-Journalistin Melanie Eichenberger:

Liebe Leserinnen und Leser

Zuerst möchte ich mich entschuldigen, dass Sie heute wohl mehrmals einen Newsletter von mir erhalten haben. Unsere Informatik ist mit Hochdruck daran, den Fehler zu finden, damit wir Sie in Zukunft nicht mehr mit Mails bombardieren. 

Zur Umfrage: Wir haben Ihnen versprochen, dass wir Sie nach Abschluss der Umfrage informieren und Ihnen die Resultate präsentieren werden. Ich bedanke mich hiermit bei den 239 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Sie helfen mit, dass wir uns bei SWI swissinfo.ch laufend verbessern können.

  • Lesen Sie hier nach, welche Erkenntnisse wir aus der Umfrage gezogen haben.
  • Wir sind laufend daran, unsere App noch interessanter zu machen für Sie. 
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