The Swiss voice in the world since 1935
Top Stories
Schweizer Demokratie
Newsletter
Top Stories
Schweiz verbunden
Podcast
Ceneri

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

Heute ist ein Feiertag für die schweizerische Ingenieurskunst: Mit der Fertigstellung des Ceneri-Basistunnels ist die Neat, dieses Eisenbahn-Jahrhundertprojekt, vollendet.

Herzliche Grüsse aus Bern

Ceneri
Keystone / Gaetan Bally

Es ist soweit: Der Ceneri-Basistunnel ist eröffnet.

Mit dem Ceneri-Basistunnel wird die Neat beendet, die Neue Alpentransversale. Das Infrastruktur-Bauwerk hat die Ingenieure die letzten 28 Jahre beschäftigt hat. Nun sind die Basistunnels Lötschberg, Gotthard und Ceneri fertiggestellt.

Die Fahrzeit der Züge Zürich-Mailand verringert sich nun auf 3 Stunden und 17 Minuten – das ist 25 Minuten schneller als bisher. Die Strecke Zürich-Lugano wird künftig unter zwei Stunden dauern. Noch grössere Zeitersparnisse resultieren innerhalb des Tessins.

Die Inbetriebnahme ist auf den 13. Dezember geplant, wenn der neue Fahrplan in Kraft tritt. Übrigens: Würde man die längsten Bahntunnel der Schweiz aneinanderreihen, könnte man praktisch die ganze Schweiz von Chiasso bis Basel unterirdisch zurücklegen. 

Bundeshaus
Keystone

Das sorgte für Aufruhr: Chinesische Beamte dürfen in der Schweiz ermitteln.

Dank einem Bericht der NZZaS wurde publik, dass Beamte aus China in der Schweiz zu chinesischen Staatsbürgern ermitteln dürfen. Und zwar ohne «offiziellen Status».

Brisant ist dabei, dass der Bund den Vertrag nie in seiner amtlichen Rechtssammlung veröffentlichte. Das stösst bei vielen Parlamentariern auf Unmut, von linker Seite wird die Auflösung gefordert.

Auf Nachfrage richtet das SEM aus, dass nur Personen befragt werden dürfen, die in China nicht bedroht sind. Bern werde Ende Jahr mit Peking über eine allfällige Verlängerung diskutieren.

Sans-Papiers
Keystone

Sans-Papier: Ein Leben im Schatten

Bis zu 100’000 Sans-Papiers leben in der Schweiz. Etwa zwei Drittel sind als Touristen in die Schweiz eingereist und geblieben. Ihnen hat Corona grosse Schwierigkeiten beschert.

«Die Regularisierung ist die einzige umfassende und nachhaltige Lösung, um ihre prekäre Situation», sagt die SP-Nationalrätin Mattea Meyer. Die von ihr präsidierte Plattform für Sans-Papiers in der Schweiz hat nun ein Positionspapier publiziert.

Dieses sieht eine grossflächige Regularisierung vor. So sollen etwa Bund und Kantone einen Direkthilfefonds schaffen, um Menschen ohne Aufenthaltsrecht während der Krise zu helfen. Widerstand von rechts ist dabei programmiert.

BLS
Keystone / Christian Beutler

Knall bei der BLS: Konzernchef tritt nach Skandal zurück

Bernard Guillelmon, Konzernchef der zweitgrössten Schweizer Bahngruppe BLS, tritt zurück. Dies, nachdem bekannt geworden ist, dass das Unternehmen zu hohe Subventionen kassiert hat.

Wie die Eidgenössische Finanzkommission festhielt, sei das nicht auf kriminelles Verhalten zurückzuführen – niemand habe sich persönlich bereichert, die Gelder seien zweckbestimmt im ÖV geblieben.

Ähnliche Fälle gab es beim Unternehmen bereits früher. Dies wirft ein Schlaglicht auf die Abgeltungsprozesse, die offenbar hochkomplex sind. Dass der Verwaltungsrat für die Gruppe Gewinnziele vorgegeben hatte und der Kanton Mehrheitsaktionär ist, sind jedoch weitere problematische Punkte.

Meistgelesen
Fünfte Schweiz

Meistdiskutiert

In Übereinstimmung mit den JTI-Standards

Mehr: JTI-Zertifizierung von SWI swissinfo.ch

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft