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Ignazio Cassis trifft Irans Präsident Hassan Rouhani.

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

Ich geb's zu: Technische Gadgets wie Smartwatches und VR-Brillen sind nicht so mein Ding. Trotzdem habe ich mit Interesse gelesen, dass Swatch nun die erste Schweizer Smartwatch auf den Markt gebracht hat – nachdem Swatch-Chef Nick Hayek die Apple Watch vor fünf Jahren noch belächelt hat.

Herzliche Grüsse aus Bern

Mischa Stünzi

Ignazio Cassis trifft Irans Präsident Hassan Rouhani.
Keystone / President Office Handout

Für Ständerat Thomas Minder verhält sich die Schweiz im Iran zu zurückhaltend, wie er nach dem Besuch vor Ort sagt.

Die offizielle Schweiz zu Besuch im Iran: Bundesrat Ignazio Cassis ist zurück von einer der meist beachteten Auslandreisen der letzten Jahre. Vordergründig ging es zwar nur um einen Höflichkeitsbesuch anlässlich des Jubiläums «hundert Jahre diplomatische Beziehungen».

Doch weil a) die iranischen Machthaber und die Regierung in den USA – gelinde gesagt – das Heu nicht auf der gleichen Bühne haben, und b) die Schweiz seit 40 Jahren die US-Interessen im Iran vertritt, war die Staatsreise eben doch mehr als ein Höflichkeitsbesuch.

Auch Ständerat Thomas Minder war Teil der Schweizer Delegation. Er sieht in der Beziehung Schweiz-Iran grosses Potenzial. Die Schweiz müsse die Dinge vor Ort mehr in die Hand nehmen, wie er im Interview mit SWI swissinfo.ch sagt. Aber auch die Schweizer Wirtschaft sollte Minders Meinung nach eine aktivere Rolle spielen dürfen. Schliesslich gebe es schon heute Schokoriegel und Kaffee aus dem Hause Nestlé. Nur würden diese eben schwarz importiert.

  • «Man muss sich nicht weismachen, dass diese Sanktionen funktionieren», kritisiert Thomas Minder im Interview.
  • Aussenminister Ignazio Cassis wollte im Iran «Beziehungen stärken und Vertrauen schaffen» – der Bundesrat im Interview mit dem Schweizer Fernsehen.
  • Heikles Thema Menschenrechte: Wie kritisch tritt die Schweiz gegenüber dem Iran auf? – der ehemalige Botschafter im Echo der ZeitExterner Link.
Uhrmacher arbeitet mit Pinzette an neuer Smartwatch.
RTS

Nun ist sie da: die erste Swiss Made Smartwatch. Was sie kann und was nicht.

Als Apple vor gut fünf Jahren seine erste Smartwatch lanciert hat, lächelte Swatch-Chef Nick Hayek nur milde. Der mächtige Mann im grössten Uhrenkonzern der Welt sah die Apple Watch mehr als Chance denn als Bedrohung.

Doch jetzt hat auch die Swatch-Marke Tissot eine erste Schweizer Smartwatch auf den Markt gebracht. Wobei Smartwatch etwas übertrieben ist. Tissot-Chef Sylvain Dolla nennt die Uhr denn auch nicht Smartwatch. Mit einer Apple Watch lasse sie sich nicht vergleichen, sagt Mario El-Khoury, der mit seinem Forschungsinstitut CSEM wesentlich an der Entwicklung der Tissot-Uhr beteiligt war, gegenüber SWI swissinfo.ch.

Es sei nicht die Aufgabe der Schweizer Uhrmacher, Smartphones herzustellen, die ans Handgelenk passen, so El-Khoury weiter. «Die Tissot T-Touch Connect wurde für Personen entwickelt, die eine schöne Schweizer Uhr tragen und dennoch einige Schlüsseldienste wie Nachrichten- und Anrufbenachrichtigungen nutzen möchten.»

Wanderer auf einem Schweizer Berg.
Keystone / Laurent Gillieron

Corona verändert den Tourismus – auf die harte Tour, aber womöglich nicht nur zum Schlechten.

Wie so viele Schweizerinnen und Schweizer habe ich meine Sommerferien in der Schweiz verbracht. Ohne Anreise per Flugzeug natürlich, dafür mit viel Wandern. Ganz nachhaltig also.

Die Corona-Krise könnte dem nachhaltigen Tourismus neuen Schub verleihen, sagt Tourismusprofessorin Aurelia Kogler von der Fachhochschule Graubünden. Dies, nachdem das Thema jahrelang in einer Nische angesiedelt war. Schon vor Corona sei vermehrt über Nachhaltigkeit gesprochen worden.

Ob auch nach Corona noch so nachhaltig gereist wird? Gilt weiterhin Arosa statt Arizona? Die Professorin ist gespannt; ich bin skeptisch. Mich jedenfalls zieht es in den Herbstferien bereits wieder ans Meer.

Keystone / Alessandro Della Valle

Das Parlament ist zurück im Bundeshaus. Und fragt sich, ob Wohlhabende beim CO2-Gesetz eine Vorzugsbehandlung geniessen sollen?

Das Schweizer Parlament tagt seit dieser Woche wieder im Bundeshaus. Mit viel Plexiglas, dafür nur wenigen Masken.

Natürlich wurde am Dienstag auch über Corona debattiert. Allerdings nur kurz. Denn die meisten Vorstösse, wie die Regierung auf die Krise reagieren soll, waren bereits überholt. So dauerte die Sonderdebatte nicht sonderlich lange. Nach einer knappen Stunde war Schluss.

Zu reden gab auch das neue CO2-Gesetz, das zur Bereinigung im Parlament ist. Nicht einig sind sich National- und Ständerat in der Frage, wie stark Privatjets zur Kasse geben werden sollen. Pauschal 500 Franken pro Abflug, oder doch bis zu 5000 Franken? Mir stellt sich noch eine andere Frage: Ist dieser Preisaufschlag für Leute, die sich Privatflüge leisten, wirklich matchentscheidend?

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