Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer
Gute Nachrichten für Eisenbahnfans: Aus der Schweiz sollen künftig mehr Destinationen per Nachtzug erreichbar sein.
Herzliche Grüsse aus Bern
Neue Destinationen: Wieder mehr Nachtzüge
Nachtzüge erleben in letzter Zeit ein Revival: Immer mehr internationale Verbindungen werden aufgenommen. Europa rückt im Schienenverkehr näher.
Ein grosser Player dabei sind die Österreichischen Bahnen ÖBB. Nun haben die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) eine Zusammenarbeit mit den ÖBB angekündigt: Die Pläne beinhalten einen Ausbau des Nightjet-Netzes auf insgesamt zehn Linien und 25 Destinationen. Unter anderem soll es auch nach Amsterdam, Rom und Barcelona gehen.
Ganz sicher, ob das dann wirklich auch klappt, ist es jedoch noch nicht. Nachtzüge sind noch immer defizitär, die SBB erwarten Unterstützung von der Politik. Beiträge aus dem Klimafonds sind schon mal geplant.
- Lesen Sie hierExterner Link den Beitrag auf Watson.ch
- Auch der Tages-Anzeiger berichtet über den AusbauExterner Link.
- Über den kürzlich geöffneten Ceneri-Basistunnel haben wir hier ausführlich berichtet.
Zeitsprünge: Basel und seine Geschichte
Kulturhauptstadt, Universitätsstadt, Bischofssitz, Handelsstadt: Basel war schon vieles. Interessant ist dabei vor allem, wie verwoben die verschiedenen Aspekte der Stadt am Rheinknie schon immer waren.
Von einer Ausstellung im Historischen Museum Basel inspiriert entstand das Buch «Basler Geschichte in Kürze – Zeitsprünge», ein Überblickswerk über die drittgrösste Schweizer Stadt.
Mit einem Video zeigt meine Kollegin Julie Hunt einen visuellen Querschnitt durch die Stadtgeschichte seit den Kelten. Darin werden die zahlreichen Transformationen von Basel schön sichtbar.
- Sehen Sie hier das Video von Julie Hunt.
- Basel ist auch in archäologischer Hinsicht ein spezieller Fall, wie dieser Bericht zeigt.
Nach dem Homeoffice kommt die Mitarbeiterüberwachung
Als erster Konzern in der Schweiz erlaubte Novartis seinen Mitarbeitenden Homeoffice im grossen Stil – und zwar über die Pandemie hinaus. Nun ist bekannt geworden, dass das Unternehmen Daten über deren Aktivitäten sammelt.
Damit kann gemessen werden, ob Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter telefonieren, mailen oder an digitalen Meetings teilnehmen. Novartis sagt, es werden nicht individuelle Daten erhoben, es gehe vielmehr darum, Rezepte für die Betriebsführung der Zukunft zu finden.
Analysesoftware kann durchaus nutzbringend eingesetzt werden, sagt Antoinette Weibel. Die Professorin für Personalmanagement ist aber auch skeptisch: Zu oft werden solche Tools grundlos und wenig zielgerichtet eingesetzt.
- Lesen Sie hierExterner Link das Interview von SRF News mit Antoinette Weibel.
- Und hier finden SieExterner Link das Interview des Tages-Anzeigers mit dem Novartis-Personalchef. (Paywall)
Geldcast, Entwicklungspolitik, Quantenphysik: Ein paar Hinweise zum Dessert
Welchen Einfluss hat unser Finanzsystem auf die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern? Einen grösseren, als man meinen könnte: Isabel Martinez forscht über Gerechtigkeit und Ungleichheit in Wirtschaftssystemen.
- Hören Sie hier den Geldcast von Fabio Canetg mit der Ökonomin.
Wem hilft die Entwicklungshilfe? Das fragt sich Katharina Michaelowa, Professorin für Politische Ökonomie und Entwicklungspolitik – und weist auf Probleme hin, wenn damit kurzfristige Interessen verbunden werden.
- Lesen Sie hier das Meinungsstück auf swissinfo.ch.
Smartphones haben unseren Alltag so stark verändert, wie wenige Erfindungen in den letzten zehn Jahren. Mithilfe von Quantenphysik will ein Schweizer Startup diese nun knacksicher machen.
- Lesen Sie hier den Artikel meines Kollegen Alexander Thoele.
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