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Handshake von Viola Amherd und Jens Stoltenberg vor den Flaggen von Nato und der Schweiz

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat Verteidigungsministerin Viola Amherd abblitzen lassen: Das Bündnis will keine weitere Annäherung der Schweiz. Grund ist die Weigerung Berns, der Ukraine militärisch zu helfen.

Beste Grüsse

Handshake von Viola Amherd und Jens Stoltenberg vor den Flaggen von Nato und der Schweiz
© Keystone / Laurent Gillieron

Angesichts des Kriegs in Europa sucht die Schweiz engere Bande an die Nato. Und kassiert eine Abfuhr.

Verteidigungsministerin Viola Amherd reiste mit einem Plan zum Treffen mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg: Die neutrale Schweiz und das Verteidigungsbündnis verstärken ihre Zusammenarbeit.

Viele Nato-Mitglieder seien dagegen, so der negative Bescheid Stoltenbergs. Sie goutierten das Wiederausfuhrverbot der Schweizer Regierung für Waffen und Munition an die Ukraine nicht. Diese befindet sich in einem Abwehrkrieg gegen die Invasoren aus Russland.

Kopf eines Mannes mit Brille - thomas Jordan
Keystone

«Mir ist kein Druck aus dem Ausland bekannt»: Das sagte Nationalbank-Präsident Thomas Jordan zu den Hintergründen der CS-Übernahme.

Allerdings habe es eine weltweite Sorge gegeben, dass die Finanzstabilität zu einem Risiko werden könne.

Angesprochen auf die These des Insider-Berichts der Financial Times, wonach bei der Übernahme der Credit Suisse durch die UBS Druck aus dem Ausland mit im Spiel gewesen sei, sagte Jordan, dass dies «eine schweizerische Lösung» sei.

Thomas Jordan: «Mir ist kein Druck aus dem Ausland bekannt»Externer Link – Interview von SRF News.

Arroganz, Skandale und ein nicht gespielter Joker: Wie die Credit Suisse das Vertrauen verspielteExterner Link – Analyse der Neuen Zürcher Zeitung (Paywall).

Schweiz am AnschlagExterner Link – Inside Paradeplatz.

Dunkelhäutige Frau in blauem Gewand reinigt ein Spitalzimmer
swissinfo.ch / Vera Leysinger

Geflüchtete, die in der Schweiz arbeiten dürfen, finden oft keine Stelle.

Judith Houetohossou hatte Glück: Sie, die 2019 aus Benin in die Schweiz flüchtete, ist im Spitalzentrum Biel eine sehr geschätzte Reinigungskraft.

Der Verdienst verleiht ihr finanzielle Unabhängigkeit. Und Selbstsicherheit.

Ein Eritreer, der den Status eines vorläufig Aufgenommenen hat, berichtet, dass ihm höchstens Praktika von drei oder vier Monaten angeboten würden.

Das Problem betrifft aber nicht nur Geflüchtete. Heute schrieb mir meine deutsche Bekannte, die in Bern studiert, dass sie auf ihre Bewerbung eine Absage erhalten habe, weil für die Firma der administrative Aufwand zur Einstellung einer ausländischen Angestellten zu hoch sei.

Ein Verhafteter wird von der deutschen Polizei in einen Wagen geführt
Keystone / Boris Roessler

Angesichts des Phänomens der «Reichsbürger» sei Wachsamkeit gefordert, rät ein Experte.

Reichsbürger vertreten die «Meinung», dass Deutschland oder die Schweiz keine souveränen Staaten seien. Das darf denken, wer will.

Die Konsequenz daraus ist jedoch alles andere als harmlos, wie der vereitelte Putschversuch einer Gruppe in Deutschland zeigte.

Diese Woche führte die Polizei in St. Gallen mehrere Razzien durch. Die Bundesanwaltschaft eröffnete Strafverfahren gegen zwei Personen.

«Solche Leute sollte man nicht als ‚einzelne Spinner‘ abtun, sondern wachsam bleiben«, sagt der Soziologe und Kriminologe Dirk Baier.

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