Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat Verteidigungsministerin Viola Amherd abblitzen lassen: Das Bündnis will keine weitere Annäherung der Schweiz. Grund ist die Weigerung Berns, der Ukraine militärisch zu helfen.
Beste Grüsse
Angesichts des Kriegs in Europa sucht die Schweiz engere Bande an die Nato. Und kassiert eine Abfuhr.
Verteidigungsministerin Viola Amherd reiste mit einem Plan zum Treffen mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg: Die neutrale Schweiz und das Verteidigungsbündnis verstärken ihre Zusammenarbeit.
Viele Nato-Mitglieder seien dagegen, so der negative Bescheid Stoltenbergs. Sie goutierten das Wiederausfuhrverbot der Schweizer Regierung für Waffen und Munition an die Ukraine nicht. Diese befindet sich in einem Abwehrkrieg gegen die Invasoren aus Russland.
- Verteidigungsministerin Viola Amherd sucht Annäherung an die NatoExterner Link – Beitrag von SRF «10vor10».
- Treffen Amherd/Stoltenberg: Schweiz und Nato: Wo ein Wille ist, ist nicht immer ein WegExterner Link – SRF News.
- Interview mit Nato-Chef Jens Stoltenberg: «Die Schweiz könnte mithelfen, in der Ukraine Leben zu retten»Externer Link – Tages-Anzeiger.
- «Wir wurden von den Russen beschossen»: Schweizer Kriegsfotograf erzähltExterner Link – Alex Kühni im Interview mit Watson.
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«Mir ist kein Druck aus dem Ausland bekannt»: Das sagte Nationalbank-Präsident Thomas Jordan zu den Hintergründen der CS-Übernahme.
Allerdings habe es eine weltweite Sorge gegeben, dass die Finanzstabilität zu einem Risiko werden könne.
Angesprochen auf die These des Insider-Berichts der Financial Times, wonach bei der Übernahme der Credit Suisse durch die UBS Druck aus dem Ausland mit im Spiel gewesen sei, sagte Jordan, dass dies «eine schweizerische Lösung» sei.
Thomas Jordan: «Mir ist kein Druck aus dem Ausland bekannt»Externer Link – Interview von SRF News.
Arroganz, Skandale und ein nicht gespielter Joker: Wie die Credit Suisse das Vertrauen verspielteExterner Link – Analyse der Neuen Zürcher Zeitung (Paywall).
Schweiz am AnschlagExterner Link – Inside Paradeplatz.
Geflüchtete, die in der Schweiz arbeiten dürfen, finden oft keine Stelle.
Judith Houetohossou hatte Glück: Sie, die 2019 aus Benin in die Schweiz flüchtete, ist im Spitalzentrum Biel eine sehr geschätzte Reinigungskraft.
Der Verdienst verleiht ihr finanzielle Unabhängigkeit. Und Selbstsicherheit.
Ein Eritreer, der den Status eines vorläufig Aufgenommenen hat, berichtet, dass ihm höchstens Praktika von drei oder vier Monaten angeboten würden.
Das Problem betrifft aber nicht nur Geflüchtete. Heute schrieb mir meine deutsche Bekannte, die in Bern studiert, dass sie auf ihre Bewerbung eine Absage erhalten habe, weil für die Firma der administrative Aufwand zur Einstellung einer ausländischen Angestellten zu hoch sei.
- Viele Geflüchtete finden in der Schweiz keine Arbeit – Bericht meiner Kolleginnen Katy Romy und Vera Leysinger.
- FAQ – Fragen zu Erwerbstätigen aus dem AsylbereichExterner Link – Staatssekretariat für Migration SEM.
- Warum die Schweiz ausländische Arbeitskräfte braucht – unser Dossier zum Fachkräftemangel in der Schweizer Wirtschaft.
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Angesichts des Phänomens der «Reichsbürger» sei Wachsamkeit gefordert, rät ein Experte.
Reichsbürger vertreten die «Meinung», dass Deutschland oder die Schweiz keine souveränen Staaten seien. Das darf denken, wer will.
Die Konsequenz daraus ist jedoch alles andere als harmlos, wie der vereitelte Putschversuch einer Gruppe in Deutschland zeigte.
Diese Woche führte die Polizei in St. Gallen mehrere Razzien durch. Die Bundesanwaltschaft eröffnete Strafverfahren gegen zwei Personen.
«Solche Leute sollte man nicht als ‚einzelne Spinner‘ abtun, sondern wachsam bleiben«, sagt der Soziologe und Kriminologe Dirk Baier.
- Wie gefährlich ist die Reichsbürger-Szene in der Schweiz?Externer Link – SRF News.
- Polizist bei Durchsuchung im «Reichsbürger»-Milieu angeschossen – unsere Newsagentur zu den gleichzeitigen Razzien in Deutschland.
- Reichsbürger-Putsch gegen die DemokratieExterner Link – Bericht des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF).
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